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Corona

Mehrkosten am Bau durch die Pandemie werden übernommen

Bundesinnen- und Bundesverkehrsministerium haben in gleichlautenden Erlassen die Rahmenbedingungen für die Übernahme der durch die Pandemie bedingten Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen veröffentlicht, die unmittelbaren Baustellenbezug haben.

Inhaltsverzeichnis

Diese beziehen sich auf bestehende Bauverträge, laufende Ausschreibungen sowie auf künftige Verträge und gelten für den Bundeshochbau, den Bundesfernstraßenbau sowie den Bundeswasserstraßenbau. Bauunternehmen können gegen Nachweis ihre Mehrkosten für zusätzliche Wasch-, Dusch- und Wohncontainer, Hygienemittel und Schutzanzüge sowie für zusätzliche Fahrzeuge für den täglichen Personentransport usw. geltend machen.

Eine entsprechende Anwendung durch die Deutsche Bahn bei Projekten für die Bundesschienenwege wird erwartet.

Bauverbände begrüßen die Üernahme

„Wir sind den verantwortlichen Ministerien auf Bundesebene für diese pragmatische und unbürokratische Lösung der Mehrkostenthematik sehr dankbar. Die faire Kostenteilung ist ein gutes Signal für ein partnerschaftliches Miteinander der öffentlichen Auftraggeber und der Bauunternehmen“, kommentiert Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, das Vorgehen.

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes ergänzte: „Insbesondere die Anerkennung von Mehrkosten in Bestandsverträgen ist ein wichtiges Signal an den Baumittelstand. Damit erhalten die Betriebe, deren Leistungsbereitschaft gerade während des Lockdowns unverändert hoch war, zielgerichtet und praxistauglich Unterstützung."

Die Verbände der Bauwirtschaft sehen in dieser Kostenregelung einen notwendigen Ausgleich dafür, dass die meisten Baustellen während der Coronapandemie unter Erfüllung der strengen behördlichen Hygienevorgaben weiterbetrieben wurden.

„Durch die Fortführung der Baumaßnahmen in der Krise wurde systemrelevante Infrastruktur von der Bauwirtschaft aufrechterhalten. Gleichzeitig konnte die Baukonjunktur gestützt sowie Kurzarbeitergeld und Steuerausfälle vermieden werden“ stellt Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen fest.

Foto: BG Bau

Corona

Aktualisierter Arbeitsschutzstandard für die Bauwirtschaft veröffentlicht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat konkrete Standards für Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in Coronavirus-Zeiten vorgelegt. Auf deren Grundlage veröffentlichten die Partner der Baubranche – BG Bau, ZDB, HDB und IG Bau – „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe“.

Foto: ZDB/Tobias Koch

Corona: Bund schreibt weiter aus

Fristen für die Bauausführung können verlängert werden

Gute Nachrichten in der Coronakrise: Der Bund schreibt weiterhin Bauprojekte aus. Kommt es zu Ablaufstörungen wegen der Pandemie, können Fristen verlängert werden.

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Archiv

Verkehrsinfrastruktur nachhaltig sichern

Bau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur müssen dauerhaft auf eine solide finanzielle Basis gestellt werden. Die schon erfolgten Aufstockungen der Haushaltsmittel des Bundes für den Infrastrukturbau sind richtig, jedoch schon mittelfristig nicht ausreichend - so eine Initiative von Verbänden im Vorfeld der anstehenden Beratungen von Bund und Ländern.

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Archiv

Frank Dupré ist 60 Jahre

Runder Geburtstag von Dipl.-Kfm. Frank Dupré. Der Präsident des Baugewerbeverbandes Rheinland-Pfalz und Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), vollendet am 11. Oktober 2014 sein 60. Lebensjahr. Der Unternehmer aus Speyer ist ein typischer Vertreter des baugewerblichen Mittelstandes, der sich seit vielen Jahren in ehrenamtlichen Funktionen bedeutsamer berufsständischer Organisationen auf Europäischer, Bundes- und Landesebene engagiert und sich große Verdienste erworben hat.

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