Foto: Foto: Schwarzmüller Gruppe

Schwarzmüller

Muldenkippsattel zum runden Jubiläum

Mit einem Jubiläumsfahrzeug, ein Stahlkipper im rot-weiß-roten Design in limitierter Stückzahl, weist die Schwarzmüllergruppe auf ein wichtiges Ereignis vor 80 Jahren in ihrer Unternehmensgeschichte hin.

Inhaltsverzeichnis

In Hanzing, einem Ortsteil von Freinberg bei Schärding und unweit der Stadtgrenze von Passau, wurde 1939 der Grundstein für das Hauptwerk gelegt, an dem heute mehr als 800 Menschen arbeiten. Nach wie vor wird von hier die internationale Gruppe gesteuert.

Ein einzigartiges Design macht die „Edition 80“, die anlässlich des Jubiläums aufgelegt wurde, zum Hingucker. Auf schwarzem Grund setzt eine dynamische Österreichflagge den Schriftzug Schwarzmüller fort. Auf der Flagge ist die Editionsnummer sichtbar, denn das Jubiläumsfahrzeug ist auf 80 Stück limitiert. Mehr Fahrzeuge kommen nicht in den Verkauf.

Premiumprodukt für mehr Leistung und höherer Sicherheit

Technisch ist das Jubiläumsfahrzeug ein Klassiker aus dem breiten Kippmuldensegment von Schwarzmüller. Es handelt sich um einen 3-Achs-Muldenkippsattel mit verwindungssteifem Stahlrahmen aus hochfestem Leichtbaustahl und einer 25 m3 Hardox-Mulde mit 5 mm Boden und 4 mm Seitenwänden. Das geringe Eigengewicht von 5,9 t vereint intelligenten Leichtbau mit gleichzeitiger Robustheit beim täglichen Einsatz. Durch die spezielle Kombination von Torsionskasten und -rohren im Fahrzeugrahmen, einem schrägen Rahmenobergurt um den tiefstmöglichen Schwerpunkt der Mulde zu erreichen, sowie einer 4-Punkt-gelagerten Kipperpresse verbessert Schwarzmüller die Kippstabilität um 6 % und verbessert somit die Standsicherheit seiner Kippmuldensattel.

Das elektronische Bremssystem inklusive Stabilitätsprogramm und automatischer Absenkvorrichtung, die Liftachse mit Anfahrhilfe, ein bedienerfreundliches Stehpodest für die Rollplane und Alu-Felgen sind weitere Merkmale der Jubliäumsmulde.

Von Passau nach Österreich

Vor 80 Jahren entstand das Werk in Hanzing auf einem firmeneigenen Grundstück, davor war Schwarzmüller in ein Bestandsgebäude in der Nähe eingemietet. Gegründet wurde das Unternehmen fast 70 Jahre zuvor in Passau.

Aus einem Handwerksbetrieb am Rande der Altstadt entwickelte sich in der Gründerzeit ein Fahrzeugbauer, der ab 1934 mit der Übersiedlung nach Österreich die dortigen Marktchancen nutzen wollte. In den 1960er- und 1970er-Jahren baute das Unternehmen seine Präsenz aus und wurde Marktführer bei den gezogenen Nutzfahrzeugen. Eine Stellung, die die Gruppe bis heute verteidigt. Ab den 1990er-Jahren expandierte die Schwarzmüller Gruppe in die ehemaligen Ostblock-Staaten Ungarn, Tschechien und die Slowakei.

Heute ist das Familienunternehmen in 21 europäischen Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schwarzmüller entwickelte sich innerhalb dieser Zeit vom lokalen Fahrzeugbauer zur internationalen Unternehmensgruppe mit europäischer Geltung. Die Jubiläumsmulde trägt dieser Erfolgsstory Rechnung.

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Umsatz verdoppelt

Der österreichische Spezialist für Auflieger und Anhänger plant, seinen Umsatz in der laufenden Planungsperiode organisch von 235 (2013) auf 450 Millionen Euro (2020) zu erhöhen. Dies soll durch den konsequenten Ausbau des Unternehmens zum Premiumhersteller von Nutzfahrzeugen für anspruchsvolle Schlüsselbranchen gelingen.

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Erwartungen 2015 übertroffen

Der oberösterreichische Nutzfahrzeughersteller Schwarzmüller hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 die selbst gesteckten Ziele übertroffen. Der Umsatz belief sich auf 310 Mio. Euro, erwartet wurden 300 Mio. Euro.

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Thermomulde mit Temperaturüberwachung

Die Einsatzkriterien für den Bau von Bundesfernstraßen schreiben ab 1. Januar 2015 thermoisolierte Fahrzeuge für den Transport von Asphaltmischgut vor. Die neuen Thermomulden von Schwarzmüller sind komplett mit einer hochwertigen und feuchtigkeitsinaktiven Isolierung ausgestattet, die eine Wärmebeständigkeit bis zu 200 °C ausweisen.

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Atlas-Vorpommern vertreibt Doosan-Maschinen

Doosan hat die Atlas-Vorpommern GmbH als Vertriebspartner für das Postleitzahlengebiet 13 mit ins Boot geholt. Gemeinsam mit Atlas Rostock verkauft das Unternehmen nun auch im nordostdeutschen Raum flächendeckend Maschinen des koreanischen Herstellers.