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Foto: BEUMER Group GmbH & Co. KG
Ohne Fördertechnik läuft nichts im Steinbruch oder im Kieswerk.

Fördertechnik

Neues zutage gefördert

Der Rohstoff muss von A nach B. Wir haben einige interessante Entdeckungen in Sachen Fördertechnik gemacht, die wir an dieser Stelle vorstellen.

Betreiber von Förderanlagen, wie sie etwa in Steinbrüchen oder im Kohlebergbau zum Einsatz kommen, verlangen eine hohe Reinigungsleistung der Bänder. Als sehr effizient erweist sich meist eine Kombination aus Kopf- und Sekundärabstreifern. Flexco Europe hat mit dem neuen T-Type einen Sekundärabstreifer eingeführt, der hartnäckige Rückstände zuverlässig entfernt – und auch ohne Kopfabstreifer gründlich reinigt.

Allein schon ziemlich gründlich

Zu fördernde Materialien können feucht, klebrig, trocken oder abrasiv sein und am Förderband hängen bleiben. Dieser Rücktrag ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor für die Betreiber. Um diesen zu minimieren, setzen sie meist neben Kopf- auch Sekundärabstreifer ein. Diese erhöhen die Reinigungswirkung auf mehr als 90 Prozent, weil sie auch sehr hartnäckiges Material zuverlässig entfernen. FLEXCO Europe hat nun die Baureihe T-Type auf den Markt gebracht. Dieser kompakte Sekundärabstreifer entfernt direkt hinter der Kopftrommel auch festsitzende Rückstände vom Band. Verbaut sind Hartmetallklingen, die sich um ±15 Grad drehen und sich so perfekt der Bandoberfläche anpassen lassen.

Für mechanische Verbinder sind Abstreifblätter mit C-Klingen vorgesehen. Segmentierte Schwingungsdämpfer aus Polyurethan sorgen für eine gleichmäßige Abnutzung über die gesamte Lebensdauer. Für vulkanisierte Bänder kommen V-Klingen zum Einsatz. Weil die dünnen Hartmetallklingen versetzt angeordnet sind, erreichen sie in Kombination mit dem robusten Spannsystem eine sehr gute Leistung. Sie haben zudem einen Versatz für eine streifenfreie Reinigung. Der neue Sekundärabstreifer ist für Bandbreiten von 400 bis 1.600 Millimeter erhältlich. Er eignet sich für eine maximale Bandgeschwindigkeit von vier Metern in der Sekunde und bei Temperaturen ab -30 bis 82 Grad Celsius.

Mit seiner kompakten Bauweise benötigt der T-Type nur wenig Platz für den Einbau. Damit passt er nahezu in alle Förderbandstrukturen. Das Spannvorrichtungsset lässt sich in jeder Lage montieren. Die neue Baureihe ist zudem feuerverzinkt und somit sehr robust. Dank seines Torrsionsspannsystems ist ein minimaler Wartungsaufwand erforderlich. Steht dieser Termin an, kann der Mitarbeiter mit den steckbaren Segmenten und dem Torsionsspannsystem diese Arbeiten sehr schnell erledigen.

Neue App für Fördergurte

Beim Dunlop Belt Buddy handelt es sich um eine App, die ein breites Spektrum an Berechnungen sofort durchzuführen kann. Dazu zählen die Gurtstärke und -gewicht, Rollengröße und Gurtlänge von einer aufgewickelten Rolle, Muldungslänge und Konvexkurvenauslegung sowie Motorleistungs- und Kapazitätsberechnungen. Die App enthält umfangreiche Informationen zur Produktpalette von Dunlop sowie eine  Bibliothek von Referenzdokumenten, technischen Bulletins und Verbindungsanleitungen. „Dunlop Belt Buddy ist die erste App Ihrer Art in unserer Branche. Wobei wir uns absolut sicher sind, dass diese ein fantastisches Hilfsmittel für unsere Kunden und zukünftigen Kunden sein wird“, sagt Andries Smilda, Sales & Marketing Director Dunlop. Und Rob van Oijen, Head of Application Engineering bei Dunlop, ergänzt: „Bandanlagen werden selten nur von 9 bis 17 Uhr betrieben. Die Mehrzahl von ihnen ist buchstäblich rund um die Uhr in Bewegung. Einer der Gründe, warum wir diese App entwickelt haben, war die Bereitstellung von technischen Berechnungen und anderen wichtigen Informationen für unsere Benutzer, ungeachtet von Uhrzeit und Ort.“

Neue Wear Deflector-Pumpentechnologie 

Atlas Copco Power and Flow hat für seine elektrischen Entwässerungs-Tauchpumpen Weda D70 eine neue Technologie zur Verschleißreduzierung eingeführt: Wear Deflector. Diese Technologie bietet außergewöhnliche Leistung und ermöglicht es auf Baustellen und Industriegeländen, Wasser noch zuverlässiger abzupumpen und die Produktivität zu steigern.

Das Herzstück von Wear Deflector ist ein innovatives hydraulisches Design, das eine hohe Pumpeneffizienz bietet. Das intelligente Design wurde zu einer extrem langlebigen Pumpe weiterentwickelt, die auch unter rauen Betriebsbedingungen eine lange Lebensdauer hat und so zu niedrigen Gesamtbetriebskosten beiträgt. „Mit unserer neuen Plattform setzen wir einen neuen hohen Standard für die Pumpenleistung und Kunden können sich auf eine robuste Pumpe verlassen, die zuverlässig Tag für Tag hervorragende Leistung bietet“, sagt Bart Duijvelaar, Product Marketing Manager für Tauchpumpen bei Atlas Copco Power and Flow. „Im Wasser schwebende Feststoffe können zum vorzeitigen Verschleiß und Ausfall des Laufrads führen. Diese innovative Konstruktion aber sorgt dafür, dass die Pumpen außergewöhnlich lange halten. Zudem sind die Laufräder aus hochlegiertem Chrom-Edelstahl (55 HRC) gefertigt und verfügen über eine besondere Härte und Verschleißfestigkeit.”  Die Weda D70-Entwässerungspumpen mit Druckstutzen an der Oberseite eignen sich ideal für allgemeine Entwässerungsanwendungen sowie das Pumpen von Grundwasser und Schmutzwasser auf Baustellen und Industriegeländen. Sie pumpen zuverlässig Wasser mit einer Dichte von bis zu 1100 kg/m3 und können Feststoffe von bis zu 7 mm Durchmesser handhaben.

Die Pumpen sind zudem einfach zu bedienen und zu warten. Dank eines speziellen Dichtungssystems mit Edelstahlgehäuse kann die Wartung vor Ort erfolgen, was die Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert. Verschiedene Ausstattungsmerkmale, wie z. B. Stoßdämpfer gegen harte Erschütterungen und leicht zugängliche Ölkontrollschrauben, tragen ebenfalls zur Maximierung der Betriebszeit bei.

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Foto: Flexco Europe GmbH
Weil die dünnen Hartmetallklingen versetzt angeordnet sind, erreichen sie in Kombination mit dem robusten Spannsystem eine sehr gute Leistung.

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