Hier läuft das Planfeststellungsverfahren: zwischen Seehausen und Wittenberge
Foto: VErkehrsministerium Sachsen-Anhalt

A 14

Planfeststellungsverfahren abgeschlossen

Mitte Februar wurde das Planfeststellungsverfahren für den nördlichsten Abschnitt des A-14-Lückenschlusses (Magdeburg-Schwerin) auf dem Boden von Sachsen-Anhalt abgeschlossen.

Das Landesverwaltungsamt Halle erstellte den Bescheid für das 8,8 km lange Teilstück von Seehausen bis zur Landesgrenze Brandenburg bei Wittenberge. Mit der Elbquerung gehört dieser Abschnitt zu den anspruchsvollsten der gesamten Autobahntrasse. Nach fast 9 Jahren akribischer Arbeit aller Beteiligten sind somit planungsseitig die Voraussetzungen für den Weiterbau der A 14 erfüllt.

Das Landesverwaltungsamt Halle, hat sich mit rund 380 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange und privaten Einwendungen intensiv beschäftigt. Der Planfeststellungsbeschluss wird zusammen mit den Planunterlagen Anfang April für 2 Wochen lang öffentlich ausgelegt. Gegen den Beschluss kann dann innerhalb eines Monats Klage beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig erhoben werden.

Mit Blick auf die Vielzahl der Natur- und Umweltschutzmaßnahmenrund um die jetzt planfestgestellte VKE 3.1+3.2a, die zusammen mit den Umweltverbänden erarbeitet wurden, kann man die A 14 als die „grünste Autobahn Deutschlands“ bezeichnen. Neben aktiven Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner dienen faunagerecht konzipierten Brücken dem Schutz und der Erhaltung wildlebender Arten in dem 193 Mio. Euro teuren Autobahnabschnitt. Auf den Bauwerken werden beispielsweise spezielle Kollisions- und Irritationsschutzwände errichtet.

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Ergänzendes Planfeststellungsverfahren abgeschlossen

Mit dem Änderungsbeschluss für die Verkehrseinheit 1.3 der A 14 von Colbitz bis Dolle liegen jetzt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines weiteren Abschnitts der A 14-Nordverlängerung vor. Damit ist das vom Bundesverwaltungsgericht vorgeschriebene ergänzende Verfahren abgeschlossen.

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Bundesverwaltungsgericht stoppt vorläufig Weiterbau der A 14

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 8. Januar 2014 den Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt für den Neubau der Bundesautobahn A 14 im Abschnitt von Colbitz bis Dolle für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt.

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Weiterer Planfeststellungsbeschluss

Exakt 4.270 Seiten und Kartenmaterial mit einer Fläche von mehr als zwei Volleyballfeldern umfasst der Planfeststellungsbeschluss für den 18 km langen Abschnitt der A 14 zwischen den Anschlussstellen Stendal/Mitte und Osterburg.

Autobahnbau

Planfeststellungsbeschluss für weiteren Abschnitt der A 14

Mit dem Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt der A 14-Nordverlängerung liegen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der Trasse von Lüderitz bis Stendal (Verkehrseinheit 1.5) vor.