Foto: Foto: Landwirtschaftskammer Niedersachsen/Reichenbach

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Rohstoffindustrie und Landwirtschaft vereinbaren Kooperation

Der verantwortungsvolle Umgang mit der wertvollen Ressource Fläche ist der Tenor der am 9. Mai in Oldenburg unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V., kurz vero.

„Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen sieht sich in der Verantwortung als Vermittler zwischen den Belangen der Land- und Forstwirtschaft und den Interessen der Allgemeinheit zu wirken. Dies ist nicht nur unsere Pflicht, sondern auch unser gesetzlicher Auftrag“, so Kammerpräsident Gerhard Schwetje in seiner Begrüßung. Als Fachverband erkennt auch vero die Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft in den Acker- und Grünlandregionen Niedersachsens an. „Bei der Erschließung und Inanspruchnahme von Flächen für den Rohstoffabbau, wie etwa Sand, Kalk und Kies kommt man in der Regel nicht an der Land- und Forstwirtschaft vorbei“, betont der Hauptgeschäftsführer von vero, Raimo Benger.

In der Zusammenarbeit mit der Kammer liegen nach Auffassung der vero-Vertreter große Vorteile wie etwa im gemeinsamen Flächen- und Kompensationsmanagement. Dies schließt nach Auffassung von Andreas Goedecke, dem vero-Landesvorsitzen­den Niedersachsens, auch die Nachnutzungskonzepte mit ein, die eine „win-win-Situation“ für den Naturschutz einerseits, nach der Verfüllung von Randbereichen für die Land- und Forstwirtschaft andererseits vorsehen könnten.

Auch Kammerdirektor Hans-Joachim Harms, der die Kooperation ausdrücklich auch als Kommunikationsplattform begrüßt, könnte sich eine umweltverträgliche Nachnutzung durchaus vorstellen. Die könnte in einer fischereilichen Nutzung liegen. „Tue Gutes und rede darüber!“ ist das Leitmotiv von vero-Geschäftsführer Christian Grolig und dem Kammer-Referenten Dr. Eckhard Asche, die mit guten Beispielen die ein oder andere gemeinsam organisierte Veranstaltung bestücken wollen. Alle Teilnehmer freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit, die sich in den jeweiligen Gremien multiplizieren soll.

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