Effiziente Planung

Strabag bietet Mobile Mapping als Dienstleistung

Eine neue digitale Dienstleistung der Strabag AG ermöglicht substanzielle Effizienzgewinne bei Projekten im Verkehrswegebau.

Inhaltsverzeichnis

Der Unternehmensbereich Digitale Objekterfassung und Drohnen bietet mit dem Geschäftsfeld Mobile Mapping ein zukunftsträchtiges Vermessungsverfahren an, das schnell und mit wenig Aufwand detaillierte Messdaten in höchster Qualität generiert. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes „im Vorbeifahren“:

Ein Messkleinbus mit 2 mobilen Laserscannern auf dem Dach und reichlich IT-Technik an Bord kann bei einem Tempo von bis zu 110 km/h beispielsweise Autobahnabschnitte bis ins kleinste Detail vermessen.

Diese Dienstleistung wird nicht nur konzernintern genutzt; das 7köpfige Experten-Team aus Regensburg steht mit seinen 3D-Mapping-Services auch für externe Aufträge zur Verfügung. So hat Strabag etwa für die Autobahndirektion Nordbayern kürzlich ein Teilstück der A 93 mobil vermessen und gerade erst in der österreichischen Steiermark eine 51 km lange Gleistrasse der Bahngesellschaft GKB mobil und digital gescannt.

Hohe Datenqualität verhindert teure Fehlplanungen

Zeit- und arbeitsaufwendige Streckensperrungen sind beim Mobile Mapping – anders als bei statischen Lasermessungen – nicht erforderlich. Im Vorfeld wird das Messgebiet mit Passpunkten markiert, und während der Fahrt scannen die Laser in Abständen von wenigen Zentimetern die Oberflächenbeschaffenheit.

„Gerade in der Angebotsphase spielen diese Daten eine essentielle Rolle für eine solide Kalkulationsbasis im Verkehrswegebau“, betont Thomas Gröninger den Mehrwert der mobilen Messmethode. Denn je genauere und detailliertere Messdaten vom Zustand der Straße schon im Vorfeld der Baumaßnahme gesammelt werden, desto genauer lassen sich im Verfahren des Building Information Modelling (BIM) die Massen berechnen und der Aufwand bestimmen. Fehlplanungen bei der Instandhaltung von Verkehrswegen werden damit zuverlässig vermieden.

In einem Pilotprojekt nutzt die Autobahndirektion Nordbayern diesen Vorteil: Bereits vor der Auftragsvergabe, noch während der Ausschreibung für die geplante Sanierung der A 93 zwischen dem Dreieck Hochfranken und der Anschlussstelle Regnitzlosau hat das Mobile-Mapping-Team der Strabag AG den 7 km langen Streckenabschnitt detailliert vermessen, digital per Software ausgewertet und dokumentiert.

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