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Foto: Volker Müller
Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt fast drei Jahre. Das sorgt für Planungssicherheit für alle Beteiligten.

Schlegel schlichtet

Tarifverhandlungen sind beendet

Es war ein zähes Ringen zwischen den Tarifparteien. Doch nun liegen Ergebnisse vor. Auch dank des Schlichters Prof. Rainer Schlegel. Das Ergebnis: Lohnerhöhungen, Einmalzahlungen und Wegegeld.

Die Tarifverhandlungen für die rund 900.000 Beschäftigten sind beendet worden. Die Parteien verständigten auf ein Paket mit einer Laufzeit von 33 Monaten. Die Tarifvertragsparteien haben nun 14 Tage Zeit dem Tarifvorschlag zuzustimmen.

Die Ergebnisse

Das Ergebnis sieht für die Beschäftigten im Westen Lohnerhöhungen in drei Schritten vor, und zwar 2% zum 1. November, 2,2% zum 1. April 2022 und noch einmal 2% zum 1. April 2023. Für die Monate Juli bis Oktober 2021 wird eine Coronazahlung in Höhe von 500 Euro gewährt.

Die Beschäftigten im Osten erhalten ab dem 1. November 2021 3,0% mehr Lohn sowie eine Coronazahlung in Höhe von 220 Euro; ab dem 1. April 2022 erhöhen sich die Löhne um 2,8% und ab dem 1. April 2023 um 2,7%.

Zusätzlich erhalten die Beschäftigten im Westen Einmalzahlungen in Höhe von 400 Euro zum 1. April 2022 und 450 Euro zum 1. April 2023.

Darüber hinaus wurde eine stufenweise Erhöhung der Ausbildungsvergütungen vereinbart.

Wegestreckenentschädigung

Auch für die von der IG Bau geforderte Wegestreckenentschädigung wurden pauschale, nach Kilometern gestaffelte Beträge vorgesehen.

Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, erklärte zu dem Tarifpaket: „Wir hatten langwierige und schwierige Verhandlungen mit einer komplizierten und zum Teil auch neuen Materie. Wir haben uns bewusst für einen Tarifvorschlag in freien Verhandlungen entschieden, damit die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung bei den Mitgliedsverbänden liegt.“

Planungssicherheit für Unternehmer

Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie ergänzte: „Es ist uns gelungen ein umfangreiches Paket zu verhandeln und zu einem Ergebnis zu bringen, welches mit einer langen Laufzeit für Planungssicherheit in den Unternehmen sorgen kann.“

Foto: Foto: Bundestag/ Sven Simon

Archiv

Tarifverhandlungen mit Schlichterspruch beendet

Die Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sind beendet worden. Die Löhne und Gehälter steigen um 5,7 (West) bzw. 6,6 % (Ost). Hinzu sollen Einmalzahlungen und nach langer Zeit wieder ein 13. Monatseinkommen kommen.

Die Fronten scheinen verhärtet zu sein. Droht schon bald ein Arbeitskampf am Bau?
Foto: Volker Müller

IG Bau erklärt Scheitern

Tarifverhandlungen in der Schlichtung

Die IG Bau hat soeben das Scheitern der Tarifverhandlungen bekanntgegeben. Damit kommt es zur Schlichtung.

Wenn möglich, soll im April über neue Tarife am Bau verhandelt werden.

Auswirkungen der Pandemie

Corona: Tarifverhandlungen verschoben

Corona hat Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche. Nun wird seinetwegen auch der Auftakt der Tarifverhandlungen in der Baubranche verschoben.

Foto: Foto: Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes

Archiv

Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Nach 36 Stunden Verhandlung ging die 3. Runde in den Tarifverhandlungen im Baugewerbe ohne Ergebnis zu Ende. Die Gewerkschaft habe keine Bereitschaft gezeigt, die am 26. April geführten Verhandlungen fortzusetzen, nachdem die Arbeitgeberseite ein verbessertes Angebot sowohl für die Erhöhung der Löhne und Gehälter als auch für die Übernachtungen auf auswärtigen Baustellen gemacht hatte, meldet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes.

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