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Die Referentin und Referenten der vero-Unternehmerforums mit vero-Hauptgeschäftsführer Raimo Benger (l.) sowie Christian Strunk, vero-Präsident (r.).
Foto: Ute Schroeter
Die Referentin und Referenten der vero-Unternehmerforums mit vero-Hauptgeschäftsführer Raimo Benger (l.) sowie Christian Strunk, vero-Präsident (r.).

Mitgliederversammlung vero

Treffpunkt Hamburg

Als Veranstaltungsort für seine diesjährige Mitgliederversammlung hat der Baustoffverband vero in diesem Jahr Hamburg ausgewählt. 

Rund 160 Gäste aus Mitgliedsunternehmen, Politik und Presse konnte vero Mitte Juni anlässlich seiner Mitgliederversammlung mit Unternehmerforum in Hamburg begrüßen. Am Vorabend des Unternehmerforums lud der Verband zur Schiffspartie auf der Elbe ein, welche Moderatorin Maike Brunk professionell kommentierte und so manche amüsante Geschichte zur Hafenstadt preisgab. Comedian Ludger K. sorgte mit seinem Programm für einen Angriff auf die Lachmuskeln, indem Corona-und Energiekrise von einer heiteren Seite aus aufs Korn nahm.

Aktuelles beim Unternehmerforum

Mit großem Interesse verfolgte das Publikum die Vorträge beim Unternehmerforum. Dr. Michael Terwiesche, Gründungspartner der GTW Anwälte für Bau- und Immobilienrecht, referierte über die gerichtsfeste Betriebsorganisation in der Bau- und Rohstoffindustrie und warnte eindringlich davor, dieses Thema zu unterschätzen. Er berichtete von einem Unternehmer, der seine Pflichten verletzt hatte und daher eine Haftstrafe antreten musste. 

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Martin Klaffke aus Berlin versuchte Lösungsansätze zur Beseitigung des Fachkräftemangels zu vermitteln. Doch die Frage: „Was tun im War of talent?“ ist alles andere als leicht zu beantworten. Unternehmen müssten sich auf die Bedürfnisse der nachwachsenden Generation stärker einstellen als bisher, junge Menschen seien nun mal wohl behütet aufgewachsen und erwarten eine gewisse „Kuscheligkeit“ auch im Berufsleben. 

Der Vortrag von Prof. Dr. Julia Frohne, Geschäftsleiterin der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) drehte sich um Wasserstoff als zukunftsträchtigen Energieträger. Leider sei nur die Verwendung von grünem Wasserstoff sinnvoll, betonte Julia Frohne, bei der Herstellung stünde Europa erst ganz am Anfang, trotzdem müsse man sich auf den Weg machen. Die Wiederaufnahme der Atomenergie sieht sie kritisch und politisch nicht durchsetzbar. (US)

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