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Eine ökonomische und umweltfreundliche Alternative zum Lkw-Transport sind Gurtförderanlagen.
Foto: beumer/www.RP07.de
Eine ökonomische und umweltfreundliche Alternative zum Lkw-Transport sind Gurtförderanlagen.

bauma 2022

Um die Kurve gefördert

Mit dem U-Förderer der Beumer Group lassen sich engere Kurvenradien als mit einem Muldengurtförderer  umsetzen – bei einem äußerst staubarmen Transport.

Die Nachfrage nach Schüttgütern steigt weltweit. Und selbst der Bedarf an Kohle nimmt zumindest kurzfristig zu – langfristig wohl eher ab. Damit befinden sich Schüttgut-Terminals an Häfen im ständigen Wandel. Für eine effiziente Handhabung dieser Mengen müssen sich die Hafenterminals immer wieder erweitern lassen können. Damit stehen die Betreiber vor der Herausforderung, neue Lagerflächen zu integrieren, die sich nicht immer in unmittelbarer Hafennähe befinden. Für den Transport kommen häufig Lkw zum Einsatz. Sie lassen sich je nach Bedarf flexibel einsetzen. Allerdings sind die Umweltbelastung und die Betriebskosten etwa für Wartung und Kraftstoff nicht unerheblich. Und je mehr Material transportiert werden muss, desto mehr Fahrten sind erforderlich.

Im Hafen auf Gurtförderer setzen

Eine ökonomische und umweltfreundliche Alternative zum Lkw-Transport sind Gurtförderanlagen. Betreiber können Prozesse automatisieren und damit das Personal von manueller Arbeit entlasten. Zudem senkt diese Lösung den Energieverbrauch. Ein weiterer Vorteil: Mit einem Gurtförderer können ganz verschiedene Materialien vom und zum Hafen bewegt werden. Dazu bietet die Beumer Group je nach Einsatz unterschiedliche Lösungen an. Die Muldengurtförderer etwa erlauben hohe Massenströme auch bei schweren und robusten Materialien. Sie sind offen konzipiert und damit für grobstückigere Fördergüter und sehr große Volumina geeignet. Die Rohrgurtförderer dagegen bieten andere spezifische Vorteile. Die Tragrollen formen den Gurt zu einem geschlossenen Rohr. Dadurch wird das geförderte Material vor äußeren Einflüssen und die Umwelt vor Emissionen wie Materialverlust, Staub oder Gerüchen geschützt. Schottbleche mit hexagonalen Ausschnitten und Tragrollen in versetzter Anordnung halten die Rohrform geschlossen. Mit dem Rohrgurtförderer lassen sich engere Kurvenradien und größere Steigungs- und Neigungswinkel umsetzen als mit einem offenen Muldengurtförderer. (US/RED)

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