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Wolff & Müller erreicht erstmals Milliarden-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Wolff & Müller hat 2019 erstmals die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro erreicht. Vor allem das Geschäftsfeld Bau ist gewachsen – um 5 %.

Inhaltsverzeichnis

Die Wolff & Müller-Gruppe mit bundesweit mehr als 2.000 Mitarbeitern hat im Geschäftsjahr 2019 erstmals die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro erreicht. Ausschlaggebend war das Geschäftsfeld Bau, das um 5 % auf 960 Mio. Euro gewachsen ist. Zum Gesamtumsatz trugen weiterhin die Geschäftsfelder Baustoffe mit 30 Mio. Euro und Dienstleistungen mit 10 Mio. Euro bei. „Mit diesen Feldern decken wir die gesamte Wertschöpfungskette rund ums Bauen ab. Wir begleiten unsere Kunden von der Planung über die Bauausführung – einschließlich der Baustoffe – bis zur Bewirtschaftung des fertigen Bauwerks“, erklärt Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. 2019 hat das Unternehmen auch den nachhaltigen Modulbau gestärkt:

Starkes Bausegment

Innerhalb der Baugesellschaften entfielen auf den Hoch- und Industriebau 400 Mio. Euro Umsatz, auf den Tief-, Straßen- und Spezialtiefbau 250 Mio. Euro und auf den Ingenieurbau 40 Mio. Euro. Die Government Services – also Bauleistungen im militärischen Umfeld – haben 85 Mio. Euro erwirtschaftet. 185 Mio. Euro stammen von Baubeteiligungen.

Fast 1.600 der 2.040 Mitarbeiter sind im Geschäftsfeld Bau beschäftigt. Eine Besonderheit des Bauunternehmens ist, zum großen Teil mit eigenem Personal zu bauen – hier sind rund 940 gewerbliche Mitarbeiter tätig. Insgesamt bildet die Gruppe derzeit 93 Azubis aus. „Wir sind stolz, dass wir bereits 24 Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren konnten. Die meisten haben von uns initiierte Qualifizierungsprogramme durchlaufen“, sagt Personalleiter Bernd Hautz. Auch in Corona-Zeiten sucht Wolff & Müller neue Mitarbeiter, etwa Trainees, Softwarebetreuer oder Bauleiter: Rund 100 Stellen sind derzeit offen.

Entwicklungen im aktuellen Jahr

Wie für die meisten Bürger und Unternehmen ist Corona für Wolff & Müller 2020 das beherrschende Thema. Dank strenger Arbeitsschutz- und Hygieneregeln auf den Baustellen und einem aufwändigen Krisenmanagement konnten die Bauprojekte bisher wie geplant weiterlaufen. „Wir sind mit einer guten Auftragslage ins Jahr gestartet, doch durch die Pandemie zeichnet sich auch in unserer Branche ein spürbarer Nachfragerückgang ab“, sagt Dr. Dürr. Er ist überzeugt: „Mit den richtigen Rahmenbedingungen kann die Wertschöpfungskette Bau beim Wiederaufbau der Wirtschaft eine Schlüsselrolle übernehmen. Wir brauchen eine gezielte finanzielle Stabilisierung der privaten und öffentlichen Auftraggeber und schlankere, schnellere Vergabeprozesse, damit Investitionen zeitnah umsetzbar sind.“

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