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Foto: JCB
Lord Bamford und Boris Johnson betanken einen Teleskoplader mit Wasserstoff.

Rund 120 Mio. Euro für neue Motoren

JCB: Immenser Invest in Wasserstoff

Chapeau: Knapp 120 Mio. Euro, das sind 100 Mio. Pfund, investiert JCB in die Herstellung von Wasserstoffmotoren. Bis zu 150 Ingenieure werden eingebunden. Bereits Ende nächsten Jahres stehen erste Maschinen zum Verkauf.

Der Prototyp eines wasserstoffbetriebenen Baggerladers wurde bereits vorgestellt, und eine zweite JCB-Maschine – ein Teleskoplader – wurde kürzlich auf einer Veranstaltung im Zentrum von London in Anwesenheit von Premierminister Boris Johnson enthüllt.

Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen

Die Wasserstofftechnologie wird als nächstes in der Green Zone auf der COP 26 in Glasgow zu sehen sein, wenn führende Politiker der Welt über Maßnahmen zur drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen diskutieren. Der Aufstieg von JCB zum Marktführer im Bereich der emissionsfreien Wasserstofftechnologie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen auf der ganzen Welt Strategien zur Entwicklung der Infrastruktur vorstellen, die für den Einsatz von Wasserstoff zur Senkung der CO2-Emissionen erforderlich ist.

Lob vom Premierminister

Premierminister Boris Johnson sagte: „Großartige britische Hersteller wie JCB entwickeln innovative Lösungen, um die Treibhausgasemissionen zu senken und die grüne industrielle Revolution in Großbritannien voranzutreiben. Es war fantastisch, die supereffizienten Wasserstoffmotoren von JCB zu sehen, die uns helfen könnten, unsere Klimaziele schnell zu erreichen und die britische Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben – ein spannender Bereich, der für die Bekämpfung des Klimawandels, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Anziehung von Investitionen von entscheidender Bedeutung sein wird."

Für mittlere und große Maschinen

Lord Bamford, Vorsitzender von JCB, sagte: „Wir investieren in Wasserstoff, da wir nicht glauben, dass Elektroantrieb die Allround-Lösung ist, insbesondere nicht für unsere Branche, da er nur für den Antrieb kleinerer Maschinen geeignet ist. Das bedeutet, dass wir weiterhin Motoren herstellen werden, aber es werden supereffiziente, erschwingliche Hightech-Wasserstoffmotoren mit null CO2-Emissionen sein, die schnell auf den Markt gebracht werden können.“

Das Traditionsunternehmen stellt seit 2004 Motoren her und produziert sie in Werken in Derbyshire und in Delhi, Indien. In diesem Jahr wird der Hersteller einen wichtigen Meilenstein feiern: die Produktion des 750.000. Motors.

www.jcb.com

Foto: Deutz

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Deutz setzt auch auf Wasserstoff

Parallel zur E-Strategie setzt Deutz künftig auf Wasserstoffmotoren. Dazu will der Hersteller eine Kooperation mit dem Start-up-Unternehmen Keyou eingehen.

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