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Die raupenmobile Siebtrommel MDS M515 verdaut Felsblöcke mit bis zu 800 mm Kantenlänge – und gibt sie äußerst sauber wieder aus
Foto: MDS
Die raupenmobile Siebtrommel MDS M515 verdaut Felsblöcke mit bis zu 800 mm Kantenlänge – und gibt sie äußerst sauber wieder aus

Inhaltsverzeichnis

Aufbereitung

Kölsch übernimmt den Vertrieb für MDS Siebtrommeln

Das irische Unternehmen MDS, eine Tochtergesellschaft der Terex-Gruppe, ist seit über 25 Jahren Hersteller von Schwerlast-Trommelsieben. Diese sind nun in Bayern und Baden-Württemberg über die Jürgen Kölsch GmbH erhältlich.

Sean McCusker, Geschäftsführer der Jürgen Kölsch GmbH, ist überzeugt, dass das MDS Programm eine ideale Erweiterung des bisherigen Maschinenprogramms für die mobile Aufbereitung darstellt: „Schwerlast-Trommeln sind seit über 30 Jahren auf dem Markt, aber MDS hat sie mobil gemacht und eine Palette von Maschinen mit 25 bis 50 t Gesamtgewicht entwickelt.“ Es gäbe, so Sean McCusker weiter, keine wirkliche Konkurrenz zu MDS. Kölsch sammelte bereits Erfahrung mit Schwerlasttrommeln, indem man bereits mehrere semimobile Maschinen für die Klassifizierung von Wasserbausteinen installierte.

Das bald seit 4 Jahrzehnten am Markt agierende Unternehmen aus dem Allgäu sorgt auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen für beste Beratung, zuverlässigen Service und rasche Ersatzteilversorgung seiner Kunden, denn Aufbereitung ist stets auch mit Verschleiß verbunden. Somit dürfte MDS nunmehr endlich in den besten Händen sein – und alle Anwender der großen Trommeln aus Irland ebenfalls.

Was die Siebtrommeln leisten

Das MDS Angebot umfasst 6 Produktlinien, 4 davon raupenmobil, 2 für den stationären Einsatz. Verwendung finden diese gleichermaßen in Gewinnung und Recycling, also beispielsweise in Steinbrüchen, bei der Weiterverarbeitung von Abraum, gesprengtem Fels aber auch beim Fraktionieren von Schlackerückständen aus der Verhüttung.

Die Vorteile von MDS Trommelsieben – und dieser Siebtechnologie im Allgemeinen – sind, unter anderem, die außerordentliche Sauberkeit des Produktes, selbst bei extrem adhäsiven Ablagerungen an und im Aufgabematerial. Selbst verklumpter Lehm wird mühelos pulverisiert und abgesiebt. Dafür sorgt das fortwährende Drehen und Wenden des Materials, so dass nicht nur der allseitige Kontakt mit der rotierenden Siebtrommel gegeben ist, sondern auch die Kollision der Materialbrocken untereinander.

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Die kompakte, transportfreundliche MDS M413 im Einsatz, ihr maximaler Output liegt bei 400 t/h
Foto: MDS
Die kompakte, transportfreundliche MDS M413 im Einsatz, ihr maximaler Output liegt bei 400 t/h

Über die schiere Größe der Aufgabe hinaus betont MDS die besondere Art der Materialzuführung, die besonders hohe Aufgabemengen erlaubt. Das ist auch nötig, denn eine Maschine wie die MDS M515 ist bei optimalen Bedingungen gut für einen Materialaustrag von bis zu 500 t/h.

Die Siebtrommeln können in Anpassung an die Aufgaben mit austauschbaren Trommelsegmenten oder als durchgeschweißte Version und in zahlreichen Varianten geordert werden.

Ein wichtiges Einsatzgebiet der Riesen-Trommeln sind Steinbrüche. Die Genehmigung zusätzlicher Flächen ist heutzutage fast schon unmöglich. Wer daher im Steinbruch Platz schaffen will, steht oft vor der Aufgabe, besonders schwieriges und vielfach über Jahre und Jahrzehnte gehaldetes Material wieder in den Materialkreislauf einzuschleusen. Auch hier bewähren sich MDS-Lösungen. (MAI/RED)

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