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 Die Kraftstoffeffizienz konnte um bis zu 30 Prozent gesteigert werden.
Foto: Komatsu
Die Kraftstoffeffizienz konnte um bis zu 30 Prozent gesteigert werden.

Baumaschinen

Komatsu Radlader WA475-10

Der Bedarf an effizienten und zeitgleich kraftvollen Maschinen ist ungebrochen. In einer Welt, die laufend optimiert wird, werden auch an Baumaschinen hohe und mit der Zeit gehende Massstäbe angelegt.

Betreiber von Baufirmen wünschen sich ausgeklügelte, haltbare Technik, die diese Anforderungen mit innovativen Lösungen erfüllen kann. Baumaschinenfahrer betrachten die Maschine zusätzlich aus einem anderen Blickwinkel – nämlich als ihren Arbeitsplatz. Somit bedeutet die Entwicklung einer Baumaschine nicht nur die Konzeption eines schweren Geräts zum Verfahren und gegebenenfalls Abbau von meist schwerem Material in unterschiedlichster Form, sondern vielmehr die Gestaltung des täglichen Arbeitsumfelds für eine ganze Berufsgruppe. Speziell drei Punkte werden hier nach etwas mehr als einem Jahr auf dem Markt noch einmal unter die Lupe genommen: Kraftstoffeffizienz, Komfort und Leistung. Zur Erinnerung: Der WA475-10 ist die erste Maschine mit dem von Komatsu selbst entwickelten und neu konstruierten leistungsverzweigten Getriebe (K-HMT). Auf diese Weise können die Vorteile von hydrostatischem und mechanischem Antriebsstrang kombiniert werden. Darüber hinaus ist der Radlader mit einem Motor gemäss EU Stufe V ausgerüstet.

Kraftstoffeffizienz

Verknappende Erdölvorkommen sowie besonders mit Beginn des Jahres 2021 gestiegene Kraftstoffpreise erhöhen den Innovationsdruck in Richtung von besonders effizienten Maschinen und Arbeitsweisen. Nicht zuletzt hat es sich Komatsu zum Ziel gemacht, einen Beitrag zum Umweltschutz und der Erhaltung unseres Planeten leisten. Dies kann am besten in Form von der Entwicklung von ressourcenschonender Technik geschehen. Das Fahrerfeedback zum WA475-10 bezogen auf den Kraftstoffverbrauch zeigt, dass die Maschine im Vergleich zur jeweiligen Altmaschine in der Stunde 6 - 7 Liter, rund 25 %, einspart. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt und den Verbrauch an sich aus, sondern bedingt auch weniger vergleichsweise unproduktive Zeit für Arbeitsunterbrechungen zum Auffüllen von Kraftstoff und AdBlue. Mit dem WA475-10 konnte die Kraftstoffeffizienz sogar um bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Dies ist unter anderem dem hohen Motordrehmoment bei niedriger Drehzahl geschuldet. So wird im gesamten Arbeitsbereich weniger Kraftstoff verbraucht.

Ergänzend bietet der WA475-10 eine Eco-Anzeige und Eco-Hinweise mit aktiven Empfehlungen für den effizienten und kraftstoffsparenden Einsatz bei hoher Produktivität. „Eine sehr kompakte, gut entwickelte Maschine, die auch wirklich allen Ansprüchen gerecht wird.“ fasst Michael Brandt, Leiter der Werke Stadtoldendorf & Osterode bei VG-Orth GmbH & Co. KG, die Konzeption der WA475-10 zusammen.

Komfort

Der Radlader als Arbeitsplatz für den Baumaschinenfahrer sollte ein angenehmes Umfeld bieten, das die täglichen Aufgaben erleichtert. Für Betreiber von Baufirmen und entsprechenden Maschinen spielt dies eine wichtige Rolle. Ein Fahrer, der sich aufgrund der durchdachten Gestaltung in der Maschine voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren kann, ohne schnelle ermüdungserscheinungen zu zeigen, bedeutet am Ende des Tages eine verbesserte Sicherheit für das gesamte Arbeitsumfeld auf der Baustelle. Um den Komfort für den Fahrer zu steigern, wurde bei der Entwicklung des WA475-10 viel Wert auf Ergonomie gelegt. Die bedienerfreundliche und großzügige Fahrerkabine bietet beispielsweise ein geräuschreduziertes Arbeitsumfeld. Die angenehme Lautstärke in der Kabine bestätigt Karl-Heinz Ziese, Fahrer der WA475-10. „Die Fahrer sind sehr zufrieden mit den Maschinen.“, freut sich Michael Brandt.

Leistung

Die Auslegung auf Effizienz darf nicht auf Kosten der Leistung der Maschine gehen. Im WA475-10 konnte sogar ein um 15% höheres Motordrehmoment, bei niedrigeren Drehzahlen erreicht werden. Auch in weiteren Punkten konnte der Radlader seine stolzen Besitzer überzeugen. Das gekonnte Zusammenspiel und die Koordination von Gas und Bremse sowie der Bewegung des Hubgerüsts bei Ladevorgängen erfordern von Baumaschinenfahrern einiges an Erfahrung und Geschick. Bei herkömmlichen Radladern bedingt die Beeinflussung der Hubgerüsthydraulik durch den Antriebsstrang zeitintensive Ladevorgänge und führt zu Verlusten bei Hubkraft und Losbrechkräften. Zusätzlich ist der Kraftstoffverbrauch bei diesem Vorgang vergleichsweise hoch. Mit diesen Punkten als Verbesserungspotential vor Augen um den Kunden die tägliche Arbeit zu erleichtern, ist der WA475-10 mit einer unabhängigen Steuerung von Antriebsstrang und Arbeitsausrüstung ausgestattet worden. Die Geschwindigkeit des Hubgerüsts wird nun mit dem Hydraulikhebel und nicht mehr mit dem Gaspedal gesteuert. So kann das sich die Hydraulik nicht gegenseitig beeinflussen und das Hubgerüst kann bei gleichzeitigem Rangieren blitzschnell hochgefahren werden. Ladevorgänge erfolgen kraftstoffeffizienter und der WA475-10 kann sich dem Ladebereich in einer fliessenden Bewegung nähern.

Der WA475-10 vereint die Vorteile seines Vorgängers mit einer hervorragenden Kombination aus Kraftstoffeffizienz, Produktivität, einfacher Bedienung und Fahrkomfort. Somit eignet sich der WA475-10 für jegliche Transport- und Ladeeinsätze.

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