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Foto: Liebherr
Der Radlader L 556 XPower mit Z-Kinematik und Erdbauschaufel in einem klassischen Gewinnungseinsatz

Radlader

Liebherr erhöht Leistung bei zwei XPower-Radladern

Liebherr hat die Radlader L 550 und L 556 der Baureihe Xpower einer Modellpflege unterzogen. Sie warten mit höheren Leistungen auf.

In den rund 5 Jahren seit ihrer Premiere haben sich die XPower-Großradlader von Liebherr als Vorreiter in Sachen Kraftstoffeffizienz und Standfestigkeit etabliert. Mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit weiter zu erhöhen, verstärkt Liebherr bei den Radladern L 550 und 556 das Hubgerüst und überarbeitet die Arbeitshydraulik. Eine Anhebung von Kipplast, Ausbrechkraft und Motorleistung gehören ebenfalls zu den Neuerungen. Die beiden leistungsoptimierten Modelle sind ab sofort bei allen Liebherr-Vertriebspartnern bestellbar.

Mehr Leistung

Die Radlader L 550 XPower und L 556 XPower verfügen weiterhin über den leistungsverzweigten Fahrantrieb, den Liebherr bei allen XPower-Radladern serienmäßig verbaut. Durch eine Anhebung der Motorleistung bei beiden Modellen ist der Fahrantrieb bei gleichbleibend niedrigem Verbrauch noch kraftvoller, etwa beim Beschleunigen oder beim Eindringen ins Material. Das gilt auch, wenn die Radlader in Industrie-Einsätzen mit schweren Schutzvorrichtungen oder Vollgummireifen ausgestattet sind.

Eine Leistungssteigerung bei der Arbeitshydraulik ermöglicht dynamische Hub- und Kippfunktionen, unabhängig von Größe oder Gewicht des Anbauwerkzeugs. Konstruktive Anpassungen am Hubgerüst sorgen für größere Ausbrech-, Halte- und Rückholkräfte als bisher. Folglich kann der Maschinenführer vor allem im oberen Hubbereich anspruchsvolle Materialen wie Metallschrott, Papier, Kompost oder Rundholz effizient manipulieren.

Vier Hubgerüstvarianten zur Auswahl

Für die XPower-Radlader L 550 und L 556 bietet Liebherr mit der Z-Kinematik und der Industrie-Kinematik, jeweils in den Ausführungen Standard oder High Lift, insgesamt 4 Hubgerüstvarianten an. Beim Kauf können Kunden so den Radlader für ihre individuellen Anforderungen konfigurieren. Im Zuge der Modellpflege hat Liebherr alle Varianten des Hubgerüsts überarbeitet und den Stahlbau verstärkt.

Die modifizierte Z-Kinematik der Radlader L 550 und L 556 hat ihre Stärken im unteren Hubbereich und sorgt für noch bessere Ausbrechkräfte als bisher. Die maximale Kraft entfaltet sich, wenn das Anbauwerkzeug in Bodennähe arbeitet und beispielsweise Material aus einem Haufwerk herausbricht. Diese Eigenschaft ist wichtig beim Aufnehmen und Verladen von Gestein, Kies oder Bauschutt.

Liebherr hat auch die Industrie-Kinematik der beiden Radlader runderneuert. Sie ist maßgeschneidert für Industrie-Einsätze, in denen die Betreiber häufig mit schweren Anbauwerkzeugen wie Leichtgutschaufeln, Hochkippschaufeln oder Holzgreifern arbeiten. Die Industrie-Kinematik bietet zudem eine Parallelführung, die optimal für den Einsatz von Ladegabeln ist.

Bei der Variante High Lift (jeweils für Z- oder Industrie-Kinematik) handelt es sich um eine verlängerte Version des Hubgerüsts, das für mehr Reichweite und einen produktiveren Ladebetrieb in größerer Höhe sorgt.

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Foto: Liebherr Ein L 556 XPower mit Industrie-Kinematik und Hochkippschaufel verlädt Erde und Substrate

Höhere Kipplast und zahlreicher Ausstattungsmöglichkeiten

Die Überarbeitung des Hubgerüsts führt auch zu einer höheren Kipplast. Das bedeutet, dass Betreiber mit größeren Schaufeln arbeiten können als bisher und pro Ladevorgang mehr Material bewegen können. Liebherr hat das zum Anlass genommen, auch das Schaufeldesign bei beiden Modellen neu zu gestalten. Kunden haben dadurch beim Kauf die Möglichkeit, die einzelnen Module und Verschleißteile der Schaufeln noch individueller auf ihre Bedürfnisse abzustimmen.

Erstmalig ist für die beiden Radlader das von den Liebherr-Hydraulikbaggern bekannte vollautomatische Schnellwechselsystem Likufix erhältlich. Es entfaltet seine Vorteile bei Arbeiten, die den Einsatz unterschiedlicher Anbauwerkzeuge erfordern. Denn mit Likufix kann der Maschinenführer mechanische und hydraulische Anbauwerkzeuge sicher und komfortabel per Knopfdruck von der Kabine aus tauschen.

Weitere Ausstattungen bieten die Möglichkeit, die beiden XPower-Radlader auf kundenspezifische Anforderungen vorzubereiten. Ein sichtoptimierter hydraulischer Schnellwechsler steht ebenso auf Kundenwunsch zur Verfügung wie verschiedene Assistenzsysteme. Ein Beispiel hierfür ist die aktive Personenerkennung heckseitig mit neuem Bremsassistent, um die Sicherheit in der täglichen Arbeit zu erhöhen.

Foto: Liebherr

Radlader

Liebherr präsentiert neue Baureihe von Allround-Radladern

Bei den neuen Liebherr-Radlader der mittleren Baureihe sorgen zahlreiche Neuerungen dafür, dass die 3 Modelle L 526, L 538 und L 546 ihrem Ruf als leistungsstarke und zuverlässige Allrounder treu bleiben.

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Neue Modelle

Neue leistungsstarke Groß-Radlader von Liebherr

Als Vertreter der mittleren Radladerklasse präsentierte Liebherr den L 538 und den L 566 XPower. Die Allround-Radlader, die auch für Kieswerke, die Schüttgutverladung, Strassenarbeiten oder Kommunaldienst geeignet sind, erfüllen die Emissionsrichtlinien der Abgasstufe IV/Tier 4f.

Foto: Foto: Liebherr

Archiv

Erste XPower-Radlader ausgeliefert

Die RBS Kiesgewinnung GmbH & Co. KG erweitert ihre Flotte mit drei neuen Liebherr-Radladern L 566 XPower. Vertreter der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH und der Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH (Niederlassung Hamburg) haben die neuen XPower-Radlader persönlich übergeben.

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