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Foto: Zeichnung: Liebherr
Das neue Logistikzentrum der Firmengruppe Liebherr bei Kirchdorf an der Iller wird derzeit gebaut.

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Liebherr erreicht Umsatzniveau des Vorjahres

Aufgrund der global mäßigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in diesem Jahr rechnet die Firmengruppe Liebherr für das Jahr 2013 derzeit mit einem Gesamtumsatz von 9.086 Mio. €. Das entspricht dem Vorjahreswert.

Ein geringfügiger Umsatzrückgang wird im Bereich Baumaschinen und Mining erwartet. Der Umsatz wird aktuellen Prognosezahlen zufolge bei etwa 5.620 Mio. € liegen. Das sind 249 Mio. € oder etwa 4 % weniger als im Jahr 2012. Zum Bereich Baumaschinen und Mining zählt die Firmengruppe Liebherr die Sparten Erdbewegung, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane, Betontechnik und Mining.

Außerhalb des Bereiches Baumaschinen und Mining ist dagegen ein Zuwachs zu erwarten. Die Firmengruppe rechnet hier mit einem Umsatz in Höhe von 3.466 Mio. €, was einer Steigerung um 245 Mio. € oder 8 % entspricht. Dieser Bereich umfasst die Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Hausgeräte sowie die Sonstigen Erzeugnisse und Leistungen einschließlich der Sparte Komponenten.

Die Firmengruppe hat sowohl in die Modernisierung und Erweiterung des weltweiten Produktionsnetzwerkes als auch in die weitere Stärkung der Vertriebs- und Serviceorganisation investiert. Die Gesamtinvestitionen der Firmengruppe Liebherr liegen im Geschäftsjahr 2013 voraussichtlich bei etwas mehr als 800 Mio. € und damit unter dem Wert des Vorjahres.

Besonders hervorzuheben ist der Bau eines neuen Logistikzentrums der Liebherr-Logistics GmbH bei Kirchdorf an der Iller (Deutschland). Von dieser Einrichtung aus soll zunächst die weltweite Ersatzteilversorgung für Liebherr-Erdbewegungsmaschinen erfolgen. Langfristig ist geplant, die Ersatzteillogistik weiterer Baumaschinensparten an diesem Standort anzusiedeln. Nach der ersten Bauphase wird das Gebäude eine Fläche von mehr als 47.000 m² einnehmen und im ersten Quartal 2015 soll es dann seinen Betrieb aufnehmen. Das Investitionsvolumen für die erste Phase beträgt mehr als 100 Mio. €. Bei Fertigstellung des gesamten Zentrums wird Liebherr über eine Gesamtfläche von 360.000 m² verfügen, von denen circa 170.000 m² Hallenfläche und 4.500 m² Bürofläche vorgesehen sind.

Zu den großen Projekten zählen außerdem Erweiterungsinvestitionen der Liebherr-Australia Pty. Ltd. Am Standort Adelaide (Australien) zum Beispiel werden die bereits vorhandenen Einrichtungen um ein Lager und ein Logistikzentrum sowie um ein Zentrum zur Wiederaufbereitung von Komponenten ergänzt. Ziel ist es, die Mining-Kunden in der Region noch umfassender zu unterstützen.

Die Sparte Aerospace und Verkehrstechnik erweitert derzeit die Produktionsstätte für Fahrwerke, Flugsteuerungs- und Betätigungssysteme der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH in Lindenberg (Deutschland). Mit dieser Investition soll die Produktionskapazität langfristig deutlich erhöht werden.

Innerhalb der Sparte Komponenten wurde bei der Liebherr-Components Biberach GmbH im August 2013 bei Biberach an der Riss (Deutschland) mit dem Bau eines weiteren Werkes begonnen. Dort sollen die Entwicklung und Fertigung von Schaltanlagen, Elektromotoren und -generatoren angesiedelt werden. In Colmar (Frankreich) wurde auf einer Fläche von 50.000 m² ein neues Werk errichtet. Hier wird die Sparte Komponenten ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie eine Produktionsstätte für Mining-Komponenten betreiben.

Das Liebherr-Werk für Hydraulikbagger, Radlader, Materialumschlagmaschinen sowie Getriebe in Dalian (China) ist um eine neue Produktionshalle mit angrenzendem Verwaltungsgebäude erweitert worden. Damit soll die Produktionskapazität der Liebherr Machinery (Dalian) Co., Ltd. für den chinesischen Markt und für verschiedene weitere Schwellenländer erhöht werden.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmengruppe wird laut aktuellen Prognosen im Geschäftsjahr 2013 um 1.870 auf insgesamt 39.670 Beschäftigte weltweit ansteigen.

Im Jahr 2014 ist trotz der allmählichen Erholung der entwickelten Volkswirtschaften nur mit einer mäßigen Steigerung des weltweiten Wirtschaftswachstums zu rechnen: Der Internationale Währungsfonds geht von einem Wachstum von 3,6 % aus. Die Firmengruppe Liebherr blickt deshalb mit verhaltenem Optimismus auf das kommende Geschäftsjahr. In ihrer ersten Einschätzung für das Jahr 2014 erwartet sie einen Gesamtumsatz in der Größenordnung des Jahres 2013. Die Mitarbeiterzahl wird voraussichtlich geringfügig zunehmen.

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