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Foto: Ammann
Die Nutzung inländischer mineralischer Rohstoffe ist das Thema der Ausstellung

Rohstoffpolitik

«Materia Helvetica»

Die Ausstellung zur Nutzung mineralischer Rohstoffe in der Schweiz soll dieses Jahr stattfinden. Die Eröffnung ist auf den 23. April 2021 geplant.

Die ursprünglich für den Sommer – Herbst 2020 geplante Ausstellung «Materia Helvetica» wird nun vom 23. April bis 16. Oktober 2021 im  Bundeshaus zu sehen sein. Initiiert wurde sie vom Netzwerk Mineralische Rohstoffe Schweiz (NEROS) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen. Die Ausstellung deckt Potentiale lokal abgebauter Gesteine auf und thematisiert die Herausforderungen bei der Versorgung der Schweiz mit lokalen Rohstoffen.

Bundeshaus als idealer Ausstellungsstandort

Die regionale Gewinnung von mineralischen Rohstoffen hat in der Schweiz eine Jahrhunderte alte Tradition. Auch beim Bau des Bundeshauses spielten die verschiedenen Gesteine der Schweiz eine zentrale Rolle. Für die Errichtung der Gebäudestrukturen wurden insgesamt 30 Gesteine aus dreizehn Kantonen verwendet. Diese geben einen guten Überblick über alle bedeutsamen in der Schweiz vorkommenden Gesteinsarten und sind zudem ein starkes Symbol für die Vielfältigkeit, den Föderalismus der Schweiz und stehen für Dauerhaftigkeit, Stärke und Qualität. Das Bundeshaus widerspiegelt damit die nationale Bedeutung der Thematik und ist also der ideale Ausstellungsstandort.

Schweiz ist reich an mineralischen Rohstoffen

Unsere Gesellschaft ist auf mineralischen Rohstoffen wie Kies, Sand, Kalk, Mergel, Ton, Hartgestein, Naturstein, Salz und Gips aufgebaut. Sie bilden die Grundlage unserer Infrastruktur und dienen als Basis zur Herstellung zahlreicher Alltagsgegenstände. Die Schweiz verfügt in allen Landesteilen über umfangreiche Gesteinsvorkommen. Dank kurzer Transportwege, umweltverträglicher Abbaubedingungen und modernster Recyclingverfahren ist die Ausgangslage ideal, um die Schweiz auf ökologische Weise mit lokal abgebauten mineralischen Rohstoffen zu versorgen.

Versorgungssicherheit ist gefährdet

Trotz dieser Faktoren ist die Versorgung mit mineralischen Rohstoffen nicht gesichert. Aufgrund von zunehmenden und sich oft konkurrierenden Nutzungs- und Schutzinteressen wurde die Erlangung der für die Gewinnung erforderlichen Abbaubewilligungen immer aufwändiger, was zu einem jahrzehntelangen Rückgang der Abbaustellen führte. Bei gewissen Materialien drohen deshalb schon innerhalb der nächsten zehn Jahre Versorgungslücken – eine Abhängigkeit von Importen ist nicht auszuschliessen.

Mit Ausstellung Dialog initiieren

Die Ausstellung hat zum Ziel die verschiedenen Interessen und Herausforderungen einer Materialgewinnung in der Schweiz zu beleuchten und einen Dialog auszulösen, der die Versorgungssicherheit, den Umwelt- und Landschaftsschutz sowie die Lebensqualität der Bevölkerung gleichermassen berücksichtigt. Er soll dazu beitragen, gemeinsame Ziele zu definieren und tragfähige Lösungen im Sinne aller zu finden.

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