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Digitalisierung

Mit Augmented Reality Plandaten im Feld ansehen

Trimble hat sein System Site Vision um ein Handheld-System erweitert. Dabei handelt es sich um eine Augmented Reality (AR)-Lösung, mit der sich 2D- und 3D-Daten an praktisch jedem Projektstandort mit Mobilfunkempfang oder Internetzugang visualisieren lassen.

Inhaltsverzeichnis

Mit dieser Kombination aus Hardware und Software, die sich durch ihr geringes Gewicht auszeichnet und entweder freihändig genutzt oder am Mess-Stab befestigt werden kann, lassen sich 3D-Modelle und -Anlagen in einer realitätsnahen Umgebung im Maßstab 1:1 aus jeder Ecke oder Position betrachten.

Das System besteht aus:

Hardware: Das integrierte Trimble SiteVision Positionsbestimmungssystem verknüpft die Trimble Catalyst DA1 Antenne, den elektronischen Entfernungsmesser und die Energieverwaltung zu einem leichtgewichtigen Handheld, das mit einem Android Mobiltelefon des Anwenders verbunden wird.

Software-Abonnement: Einzelnutzer können zwischen Monats- und Jahresabonnement wählen. Das SiteVision Software-Abonnement vereint die hochgenauen Positionsbestimmungsdienste und die cloud-basierte Verarbeitungstechnologie von Trimble zu einem zentimetergenauen AR-System. Die cloud-basierte Verarbeitung von Trimble nutzt das System zur Verwaltung und Bereitstellung von Daten und Entwurfsmodellen.

Was visualisiert werden kann

SiteVision versetzt Anwender in die Lage, digitale Modelle aus verschiedensten Datenerfassungs-, Entwurfs- und Baumodellierungswerkzeugen in offenen, branchenüblichen Standardformaten, wie etwa IFC und LandXML, zu visualisieren. Für Ingenieurbauprojekte visualisiert SiteVision Daten aus den Trimble Softwarepaketen Quantm, Business Center und Novapoint, Entwurfsdaten aus Civil 3D und Bentley OpenRoads sowie GIS-Daten aus Esri ArcGIS.

Auch Building Information Modeling (BIM)-Projekte mit frei verfügbaren Daten aus den Constructible BIM-Lösungen von Trimble, wie SketchUp und Tekla, sowie BIM-Daten aus Autodesk Revit und AutoCAD lassen sich in SiteVision anzeigen. Ver- und Entsorgungsunternehmen profitieren davon, dass PLS-CADD (Stromleitungsentwurf), Distribution Design Studio (DDS) und andere branchenspezifische Entwurfsdaten unterstützt werden.

Was das System bringt

Mit dem cloud-basierten Trimble Connect Hosting kann SiteVision auf Modelle aus allen Lebenszyklusphasen von Infrastruktur und Gebäuden zugreifen — einschließlich der ersten Konzepte von Straßen oder Gebäuden sowie deren Betriebs- und Instandhaltungsphase — um kooperativer und zielgenauer arbeiten und letztlich die Betriebsabläufe und die Auslastung verbessern zu können.

SiteVision vereinfacht komplexe Zusammenhänge, denn Anwender haben die Möglichkeit, digitale Inhalte mit realen Umgebungen zu kombinieren. Beispielsweise können Straßenplaner den Entwurf einer neuen Straße genau an der Stelle visualisieren, wo sie errichtet werden soll; ein Arbeitstrupp könnte vor der Ausführung von Baggerarbeiten den genauen Verlauf von unterirdisch verlegten Kabeln oder Rohrleitungen feststellen; ein Bauüberwacher könnte das Vorrücken von schwerem Gerät beurteilen, indem er den tatsächlich erbrachten Baufortschritt dem Lageplan gegenüberstellt.

„Komplexe Ideen lassen sich leichter verstehen, wenn wir sie in einem realitätsnahen Kontext betrachten können”, stellt Mark Nichols, General Manager bei Trimble, fest. „SiteVision trägt zum besseren Verständnis von Projekten und Baustellen bei — mit einem Handheld, das einem breiten Spektrum von Nutzern zugänglich ist. Denn Erweiterte Realität (Augmented Reality) ist nun in vielen Anwendungsbereichen für den alltäglichen Einsatz bereit.”

Das System kann über die autorisierten Trimble Vertriebskanäle für Civil Engineering an Construction, Geospatial und Buildings bestellt werden.

https://sitevision.trimble.com.

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