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MIRO-Prsident Peter Ndling uert sich zur wirtschaftlichen Lage der Steine und Erdenindustrie.

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Moderater Zuwachs bei Kies, Sand und Naturstein

Peter Nüdling, Präsident des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe (MIRO) hat anlässlich des ForumMIRO, das im November 2013 in Aachen stattgefunden hat, eine Bilanz zur Gesamtsituation der deutschen Gesteinsindustrie gezogen und die wirtschaftlichen Aussichten der Branche reflektiert.

Über politische Gedankenmodelle, in denen regelmäßig der Recycling-Joker gezogen wird, sagte Nüdling: „Der Stellenwert der Verwertung mineralischer Baurestmassen und anderer verwertbarer mineralischer Reststoffe wird von der Politik ganz offensichtlich überschätzt. Bereits jetzt liegt deren Recyclingquote in Deutschland bei über 90 %. Dennoch gelingt es bei allen Anstrengungen lediglich etwa 12 % des Gesamtbaustoffbedarfs damit zu decken.“ Hinzu kommt die Frage der Verfügbarkeit. „Nur was an Bausubstanz abgebrochen oder zurückgebaut wird, kommt als Quelle für mineralische Sekundärbaustoffe überhaupt in Frage.“

Die Konjunkturentwicklung hat sich 2013 insgesamt gut gestaltet. Nach einem witterungsbedingt schlechten Start in die erste Jahreshälfte war ab Mitte des Jahres ein leichter Mengenzuwachs zu verzeichnen. Die MIRO-Mitgliedsunternehmen erwarten insgesamt stabile Absatzmengen bei moderat steigenden Umsätzen. Der Ausblick, den die deutschen Bauspitzenverbände an der Auftragslage festmachen, lässt auch für 2014 Gutes erhoffen. Entsprechend hat sich die Stimmung in der Baustoffindustrie seit Ende 2012 deutlich verbessert. Die befragten Unternehmen schätzen die Geschäftslage gegenwärtig und für die nächsten Monate eher günstig ein.

Die vergleichsweise stabile wirtschaftliche Lage in Deutschland dürfte sich absehbar auch positiv auf den gewerblichen Bau auswirken. Trotz eines gewissen Maßes an Skepsis geht die Unternehmerschaft der deutschen Gesteinsindustrie davon aus, dass einige der drängendsten gesellschaftlichen Bauaufgaben absehbar angepackt werden müssen, so dass 2014 ein moderater Mengenzuwachs auch bei Kies, Sand und Naturstein zu erwarten sein dürfte.

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