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Foto: © Harald Eisenberger

Siebtechnik

Nachwuchs bei Familie „Bivitec“

Die Binder+Co AG erweitert ihr Produktprogramm an Spannwellensieben. Dazu hat das Unternehmen zwei Verkaufsklassiker aus dem Siebmaschinenprogramm in einer Maschine vereint.

Der österreichische Spezialist für Aufbereitungstechnik von Roh- und Wertstoffen Binder+Co hat in der Klassierung von siebschwierigen Schüttgütern mit der Bivitec e+ seine jüngste Neuentwicklung in der Spannwellentypenreihe vorgestellt. „Innovation bei Binder+Co heißt nicht nur neue Maschinen zu entwickeln, sondern unseren Kunden die Möglichkeit zu verschaffen, in der Aufbereitung den größten Nutzen aus Roh- und Wertstoffen herauszuholen“, erklärt Jörg Rosegger, Binder+Co Vorstandsmitglied. Das Ziel der Produktreihenergänzung sei es, den Kunden eine wirtschaftliche Lösung hinsichtlich Investitions- und Betriebskosten anzubieten.

Aus zwei Maschinen wird eine

Um dies zu erreichen, hat der Hersteller zwei Verkaufsklassiker aus dem Siebmaschinenprogramm in einer Maschine vereint: die niedrigen dynamischen Lasten durch Massenausgleich der Resonanzsiebmaschine und das Spannwellensystem der Bivitec. Diese Maschinenfusion ergibt eine leichte Bauweise und eine damit einhergehende geringere Antriebsleistung. So könnten mit dem neuen Sieb bis zu 40 % an Gewicht und bis zu 65 % an Energie eingespart werden, betont der Hersteller. Die niedrigen dynamischen Lasten der jüngsten Binder+Co Spannwelle erlauben eine geringere Dimensionierung der Unterkonstruktion, was die Investitionskosten deutlich senken könne. Dies ist auch für Nachrüstungen oder bei Maschinenaustausch in bestehenden Anlagen interessant, denn die vorhandene Infrastruktur kann ohne Erweiterung oder Verstärkung genutzt werden.

Ein- oder Mehrdecker?

Die Bivitec e+ kann sowohl als Eindecksiebmaschine als auch Mehrdeckvariante ausgeführt werden und ist beliebig oft stapelbar. Ein weiterer Vorteil dieses Spannwellentyps ist die Verstellbarkeit der Schwingcharakteristik. Jedes Siebdeck kann individuell eingestellt werden, dies kommt vor allem dann günstig, wenn auf einer Maschine sowohl ein unproblematischer als auch ein siebschwieriger Trennschnitt durchgeführt werden soll. Die Anwendungen der Siebmaschine reichen von Sand, Kies, Schotter, Salz, Erzen bis hin zu den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen im Recycling, wie Klassierung von Holz, Elektroaltgeräten, Kunststoffabfällen, Glasscherben und Kompost. (US/RED)

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