Standardwerk

Neue Baugeräteliste erschienen

Erstmals können deutsche und österreichische Unternehmen bei der inner- und zwischenbetrieblichen Verrechnung von Baumaschinen und Baugeräten auf eine einheitliche Datengrundlage setzen. Die Baugeräteliste 2020 ist erschienen.

Inhaltsverzeichnis

Die einheitliche Version der BGL 2020 ist von mehr als 60 Experten aus der Deutschen Bauindustrie und der Geschäftsstelle Bau der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam erarbeitet worden.

Inhaltlich werden, gegenüber 2015, technischer Fortschritt und Erfordernisse der Baupraxis – wie die Digitalisierung und neue Antriebssysteme – abgebildet. Die Strukturelemente: Gerätegruppe, Geräteuntergruppe, Geräteart sowie technische Kenngröße(n) und herstellerneutrale Mittlere Neuwerte bleiben grundlegende Gliederungsbestandteile der BGL 2020.

Als Buch und online

Wie bei der Vorgängerversion wird die BGL 2020 als gebundenes Buch, über eine Online-Plattform sowie exklusiv für Bauunternehmen als strukturierte Datei zur Übernahme in betriebliche ERP- bzw. Kalkulations-Systeme zur Verfügung stehen.

In der weiterentwickelten Online-Version (www.bgl-online.info) erfolgt im Bedarfsfall eine fortlaufende Aktualisierung des Datenbestandes durch die Aufnahme neuer Geräte und Ausrüstungen. Die neue Online-BGL bietet zudem erweiterte Funktionalitäten für individuelle Gerätekonfigurationen sowie zur Interpolations- und Zeitwertberechnung.

Zur Historie

Bereits in den 1950ern haben deutsche und österreichische Bauspitzenverbände unabhängig voneinander Branchenstandards als Grundlage der inner- und zwischenbetrieblichen Verrechnung von Baumaschinen und Baugeräten entwickelt.

Neben der Verrechnung von Gerätekosten, z. B. zwischen Gerätemanagement und Baustelle oder zwischen Arbeitsgemeinschaften und ihren Partnerfirmen, dient die Baugeräteliste u. a. als Grundlage der Gerätedisposition, als Hilfsmittel zur Beurteilung von Geräte- und Maschinenkosten (z. B. bei der Investitionsplanung oder Wirtschaftlichkeitsvergleichen) oder als Anhaltspunkt zur Bewertung bei Versicherungsfällen.

Zuletzt wurden, mit der BGL 2015 in Deutschland und der ÖBGL 2015 in Österreich, inhaltlich und strukturell bereits nahezu identische Publikationen herausgegeben. Mit der Vereinheitlichung wurde der grenzüberschreitenden Tätigkeit der Unternehmen beider Länder Rechnung getragen.

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