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Foto: Foto: Zeppelin
Die Frsbreite der neuen Cat Kaltfrsen betrgt 2.010 mm (PM620) bzw. 2.235 mm (PM622)

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Neue Kaltfräsen am oberen Leistungsbereich

Mit den neuen Kaltfräsen PM620 und PM622 bringen Caterpillar und Zeppelin zwei Großfräsen in den Markt, die beim kontrollierten Vollausbau von bis zu 330 mm dicken Asphalt- und Betonfahrbahnen in einer einzigen Überfahrt, aber auch beim schichtweisen Abtragen von Fahrbahndecken eingesetzt werden.

Die Fräsbreite der neuen Cat Kaltfräsen beträgt 2.010 mm (PM620) bzw. 2.235 mm (PM622). Beide Fräsen werden von einem turboaufgeladenen, Stufe-IV-konformen Cat-6-Zylinder-Dieselmotor mit 470 kW (639 PS) angetrieben. Die automatische Drehzahlregelung (Automatic Speed Control) passt die Leistungsabgabe an die momentane Belastung an.

Mehrere automatisierte Funktionen erleichtern die Bedienung. So befindet sich im Fahrstand eine Hold-Taste zum Anhalten der Maschine und gleichzeitigen Ausschalten bestimmter Funktionen bei Arbeitsunterbrechungen oder beim Lkw-Wechsel. Durch erneutes Drücken der Taste werden die vorherigen Einstellungen und Funktionen wieder aktiviert. Mit dem standardmäßigen Geschwindigkeitsbegrenzer kann der Vorschub optimiert werden. Hubsäulen und Hydrauliksysteme weisen Zylinder mit Positionssensoren auf, um einige Maschinengrundfunktionen zu verbessern – beispielsweise die Anzeige der Servicehöhe oder die Autostopp-Funktion der hinteren Säulen. PM620 und PM622 sind generell ab Werk für die optionale Maschinensteuerung Cat Grade Control vorgerüstet.

Das elektronische Steuergerät der serienmäßigen Allkettenlenkung wertet die Eingangssignale der vorderen und hinteren Laufwerksensoren sowie der Betriebsarten-Wahlschalter aus, um eine präzise automatische Geschwindigkeitsanpassung der einzelnen Laufwerke in jedem Lenkmodus – Hundegang- oder Analoglenkung – sicherzustellen.

Zwei funktionsgleiche Bedienpulte inklusive Lenkjoystick, Fahrhebel, Abwurfbandsteuerung und Hecklaufwerk-Lenkung sowie übersichtliche Instrumentierung erlauben eine mühelose Bedienung auf beiden Fahrstandseiten. Schutzdach und Windschutzscheiben schirmen die gesamte Fahrstandbreite gegen Witterungseinflüsse ab, ein Schwingsitz steigert den Bedienerkomfort.

Für Einsätze in der Dunkelheit sind die Maschinen rundherum mit lichtstarken Halogen- oder optionalen LED-Arbeitsscheinwerfern bestückt. Die Bodenbeleuchtung des Fahrstands lässt sich an jeder Bedienstation einschalten, damit auch bei schlechter Sicht ein sicherer Aufstieg garantiert ist. Als Sonderausrüstung wird ein Kamerasystem angeboten, das dem Bediener eine Umfeldbeobachtung im Front- und/oder Heckbereich der Fräse bietet.

Die durchdachte Konstruktion des Fräswalzengehäuses optimiert den Fräsgutfluss, reduziert die Gehäuseabnutzung und begünstigt randbündiges Fräsen. Unabhängige Hydraulikzylinder mit Positionssensoren heben und senken die Seitenschilde, sodass sie die genau richtige Schwimmstellung einnehmen und sich nicht verklemmen.

Die Verbindung von Positionsmesstechnik und Cat Grade Control verleiht der Maschine zusätzliche Funktionen, beispielsweise die Ansetzautomatik der Fräswalze am Startpunkt einer neuen Frässpur bzw. zum Verlassen der Frässpur. Beim Wiedereinfahren in die Frässpur kehrt die Fräswalze per Tastendruck zur Soll-Frästiefe zurück.

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