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Foto: Schmitz Cargobull
Nutzlastoptimiert sind die neuen Sattelkipper

Transport

Optimierter Sattelkipper für besseren Asphalttransport

Schmitz Cargobull hat den Sattelkipper S.KI überarbeitet. Eine neue Fahrgestellkonstruktion ermöglichte höhere Nutzlasten. Ein neuer Unterfahrschutz erleichtert das Zusammenspiel mit dem Straßenfertiger.

Eigentlich sollte die Vorstellung im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge im September 2020 erfolgen. Da es sich im Laufe der Zeit abzeichnete, dass ein anderer Vorstellungstermin unkalkulierbar ist, erfolgte die Präsentation der neuen Produkte online Mitte Januar. Die Fahrgestellrahmen der Sattelkipper S.KI von Schmitz Cargobull in Stahl-Bauweise zeichnen sich seit jeher durch eine ausgewogene Balance zwischen Gewichtsoptimierung, robuster Langlebigkeit und Kippstabilität aus. Durch die grundlegende konstruktive Überarbeitung des Rahmenbaukastens und der Verwendung von höherwertigem Stahl konnten nun in Abhängigkeit von Baulänge und Rahmenausführung Gewichtseinsparungen zwischen 45 bis 180 kg erreicht werden. Ein Plus für die mehr Nutzlast.

Der neue Rahmen

Die Überarbeitung der Konstruktion des Rahmens war ein umfangreiches Projekt. Wie Frank Reinartz, Leiter Produktmanagement bei Schmitz Cargobull, erläuterte, wurde die Konstruktion für einen automatisierten Fertigungsprozess optimiert. So entfällt jetzt das Biegen des Langträgers als komplette Baugruppe. Spitze und Langträger werden einzeln durch Roboter geschweißt und erst in der Rahmen-Heftvorrichtung verbunden. Damit ist der Träger verwindungsstabiler.

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Foto: Schmitz Cargobull Der Rahmenbaukasten wurde grundlegend überarbeitet, so dass der Sattelkipper mit mehr Nutzlast aufwarten kann

Die neue Sattelplatte bietet durch eine neue Lackierung und Korrosionsschutz mehr Qualität. Komplett neu entwickelt wurden die Querträger – sie erhielten eine 6-Eck-Form und sind komplett in der lackierten Ausführung geschlossen. Verzinkte Querträger sind mit Ablauflöchern für Wasser versehen, was die Korrosion verringert.

Die überarbeitete Konstruktion der Querträger sorgt zudem für eine noch höhere Stabilität und gewährleistet eine längere Lebensdauer des Fahrgestells durch optimalen Korrosionsschutz. Für die S.KI-Rahmengeneration in verzinkter Ausführung sichert Schmitz Cargobull den Kunden 10 Jahre Gewährleistungen gegen Durchrostung zu.

Der neue Light-Rahmen der kurzen S.KI-Varianten wurde speziell für den nutzlastoptimierten Einsatz auf Straßen, Baustellen und leichten Offroad-Strecken entwickelt und gehört nach Angaben des Herstellers zu den leichtesten Stahl-Fahrgestellrahmen am Markt. Die Wandstärke der Querträger beträgt hier wie beim Standard-Rahmen 3 mm. Beim Heavy-Duty-Rahmen sind es 2 mm mehr.

Der Baukasten bietet für jeden Anwendungsfall den passenden Rahmen: Je nach Einsatz, Beanspruchung und gewünschtem Muldenvolumen stehen 4 verschiedene Rahmenlängen zur Verfügung (Systemlänge 7.2, 8.2, 9.6, 10.5), die jeweils als Standard-Ausführung, als Light-Version für besonders hohe Nutzlast oder in Heavy-Duty-Ausführung für besonders schweren Einsatz gewählt werden können. Alle Rahmenvarianten werden ab Frühjahr 2021 auf die neue Generation umgestellt und sind dann in der neuen Ausführung verfügbar. Für die verzinkte Variante bietet der Hersteller zudem 10 Jahre Gewährleistung gegen Durchrostung.

Gesetzkonformer Unterfahrschutz

Ab September 2021 müssen neue Fahrzeuge mit einem Unterfahrschutz nach ECE-R58.03 ausgerüstet sein. Der neu entwickelte Unterfahrschutz erfüllt schon heute die gesetzlichen Vorgaben dieser Richtlinie. Mit dieser wurden die Anforderungen an den Unterfahrschutz deutlich erhöht. Neben geänderten Abmessungen muss die Belastung durch deutlich höhere Prüfkräfte nachgewiesen werden.

Mit der Einführung der neuen Rahmen-Generation beim Sattelkipper S.KI wird auch der neue Unterfahrschutz eingeführt. Trotz der erhöhten Anforderungen an das Kraftaufnahmeverhalten konnte das Gewicht um 3 kg reduziert werden, indem Hohlkammerprofile zum Einsatz kommen. Zudem wurde das Handling verbessert. Ein federunterstützter Klappmechanismus erleichtert die Bedienung. Im hoch geklappten Zustand bietet der neue Unterfahrschutz eine Bodenfreiheit von 728 mm, zuvor waren es 706 mm. und ermöglicht damit ein problemloses Rangieren am Straßenfertiger.

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Schon heute erfüllt der Unterfahrschutz die ab September 2021 gültige EU-Norm und bietet zudem mehr Bodenfreiheit
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Beim Asphalttransport wird auf der Baustelle der Unterfahrschutz per Feder hochgeklappt und arretiert

Optimierte Beleuchtung

Standard sind die Sattelkipper mit einer 7-Kammerleuchte, also einfachen Glühbirnen, ausgerüstet. Optional sind nun 3-Kammer-LED-Leuchten verfügbar. Sie sind zudem rund und tragen das Logo des Herstellers. Für die Verkabelung dient eine neue Verteilerbos, die sich durch sichere und dichte Steckverbindungen charakterisiert. Stecker und Einzel-Ader sind doppelt abgedichtet. Damit wird eine übersichtliche und gut zugängliche Kabelverlegung im Heck erreicht. Die Komponenten sind langlebig, was hohe Zuverlässigkeit mit sich bringt. Sollte dennoch einmal eine Reparatur durchgeführt werden müssen, erleichtern dies Steckverbinder.

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Foto: Schmitz Cargobull Optional ist nun auch eine 3 Kammer-LED-Leuchte mit Herstellerlogo verfügbar
Foto: Schmitz Cargobull

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Für Sandtransporte: Kunststoff-Auskleidung für den Sattelkipper

Die Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde S.KI AK von Schmitz Cargobull können nun mit einer neuen Kunststoff-Mulde ausgekleidet werden.

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