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Autobahnbau

Planfeststellungsbeschluss für weiteren Abschnitt der A 14

Mit dem Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt der A 14-Nordverlängerung liegen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der Trasse von Lüderitz bis Stendal (Verkehrseinheit 1.5) vor.

„Nun kann es weiter kontinuierlich vorangehen, mit dem Bau der wichtigen Nord-Süd-Verbindung durch die Altmark“, freute sich Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel als ihm der Vizepräsident des Landesverwaltungsamtes, Dr. Steffen Eichner, den Beschluss übergab.

„Die Planer haben erneut hervorragende Arbeit geleistet“ schätzte Webel ein. Wenn niemand Klage gegen den knapp 800 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss einreiche, ist das Baurecht unanfechtbar. „Dann könnten wir mit einem Schlag mehr als 31 Autobahnkilometer bauen“, betonte der Minister, da für den nördlich anschließenden Abschnitt bis Osterburg bereits bestandskräftiges Baurecht besteht.

Nach Auskunft von Eichner wird der Planfeststellungsbeschluss zwei Wochen lang – in der Zeit vom 3. bis 16.09.2019 – in Stendal, Tangerhütte und Bismark öffentlich ausgelegt. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenüber allen als zugestellt, die vom Bau des knapp 13 km langen Abschnitt zwischen den künftigen A 14-Anschlussstellen Lüderitz und Stendal-Mitte betroffen sind. Gegen den Beschluss kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Klage beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig erhoben werden und der Beschluss vom Gericht überprüft werden.

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Weiterer Planfeststellungsbeschluss

Exakt 4.270 Seiten und Kartenmaterial mit einer Fläche von mehr als zwei Volleyballfeldern umfasst der Planfeststellungsbeschluss für den 18 km langen Abschnitt der A 14 zwischen den Anschlussstellen Stendal/Mitte und Osterburg.

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Ergänzendes Planfeststellungsverfahren abgeschlossen

Mit dem Änderungsbeschluss für die Verkehrseinheit 1.3 der A 14 von Colbitz bis Dolle liegen jetzt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines weiteren Abschnitts der A 14-Nordverlängerung vor. Damit ist das vom Bundesverwaltungsgericht vorgeschriebene ergänzende Verfahren abgeschlossen.

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Bundesverwaltungsgericht stoppt vorläufig Weiterbau der A 14

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 8. Januar 2014 den Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt für den Neubau der Bundesautobahn A 14 im Abschnitt von Colbitz bis Dolle für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt.

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Weiterbau der A 44

Das Bundesverkehrsministerium hat die Baufreigabe für den Abschnitt der A44 zwischen der Talbrücke Riedmühle und dem Wommener Dreieck erteilt.