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NRW

Planungsleitfaden für Radschnellwege

Bei Planung und Bau von Radschnellwegen können Kommunen ab sofort auf einen einheitlichen Leitfaden zurückgreifen. Den bundesweit ersten Planungsleitfaden für Radschnellverbindungen hat das Verkehrsministerium NRW vorgelegt.

Mehr als 2 Jahre Bearbeitungszeit stecken in dem 150seitigen Werk, das von Radverkehrsexperten aus der nordrhein-westfälischen Landes- und Kommunalverwaltung erstellt wurde. Es enthält mehr als 90 Abbildungen und 20 detailreiche Prinzipskizzen für die Planung von Kreuzungen und Einmündungen. Der Leitfaden wird zukünftig fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Radverkehr wird immer mehr zum Pendlerverkehr, weil mehr Menschen zum Beispiel mit Pedelecs oder E-Bikes auch längere Strecken zur Arbeit fahren. Bei Bau und Planung von Radschnellwegen sind deshalb einheitliche und verbindliche Standards wichtig, denn nur so kann die hohe Qualität der Strecken erreicht werden.

„Durch die Einführung des Leitfadens werden erstmals einheitliche, klar definierte und transparente Abläufe geschaffen“, sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Dadurch können Abstimmungen zwischen den Projektbeteiligten vereinfacht und beschleunigt werden.“ Und noch etwas ist der Direktorin des Landesbetriebes wichtig: „Der Leitfaden gewährleistet, dass Planung, Bau und Betrieb – unabhängig davon, wer die Federführung hat – eine gleichbleibende und hohe Qualität haben.“

„Aus Sicht der Radfahrenden sind mit dem Planungsleitfaden ein einheitliches Erscheinungsbild und besondere Qualitätskriterien verbunden“, so Martin Tönnes vom Regionalverband Ruhr. „Was für den Autoverkehr seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird für die Fahrradmobilität bei den Radschnellwegen jetzt auch Realität.“

„Dieser Leitfaden schafft Planungssicherheit für alle Kommunen, die Radschnellverbindungen planen. Wir hoffen, dass wir damit die Planung und den Bau dieser wichtigen Infrastrukturelemente deutlich vorantreiben können und damit auch der Mobilitätswende einen Schub verpassen“, freut sich Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW.

Herausgeber des Planungsleitfadens Radschnellwege ist das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW), in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR).

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Abschlusszeugnisse für 85 junge Straßenwärter

85 Auszubildende aus ganz Nordrhein-Westfalen, die bei Straßen.NRW, bei Kreisen und Kommunen den Beruf des Straßenwärters gelernt haben, erhielten ihre Zeugnisse.

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Freigabe zwischen Heiligenhaus und Velbert

Eine große Lücke im Autobahnnetz von NRW wird geschlossen, wenn im Jahr 2022 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und der A 44 in Velbert eine Verbindung von der Rheinschiene bis ins mittlere Ruhrgebiet geschaffen ist. Ein erster Schritt dahin ist nun gemacht: Seit heute sind die Arbeiten am ersten Teilstück Heiligenhaus – Velbert abgeschlossen, die Lücke ist damit um 4,6 km kleiner geworden.

Foto: Strassen.NRW/Volker Wiciok

Autobahn GmbH

Sauerwein-Braksiek leitet die Niederlassung Westfalen der Autobahngesellschaft

Die bisherige Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Elfriede Sauerwein-Braksiek, wechselte mit Wirkung vom 1. April zur neuen Autobahngesellschaft. Sie übernahm als Direktorin die Leitung der neuen „Niederlassung Westfalen" der Autobahn GmbH des Bundes.

Foto: Foto: Strassen.NRW

Archiv

Wechsel in der Führungsspitze

Elfriede Sauerwein-Braksiek ist neue Hauptgeschäftsführerin von Straßen.NRW. Im Rahmen einer Feierstunde nahm die 55-jährige Ingenieurin heute (4.8.) den Staffelstab aus den Händen von Winfried Pudenz entgegen.

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