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Prämie für Akkustampfer erhöht

Sie sind kabellos, einfach in der Bedienung und vollkommen frei von Abgasemissionen: Da die Akkustampfer AS50e und AS30e von Wacker Neuson somit zum Bedienerschutz beitragen, werden sie von der BG Bau mit einer Arbeitsschutzprämie gefördert, die aktuell von 500 Euro auf bis zu 800 Euro erhöht wurde.

Das Thema Verdichtung hat bei Wacker Neuson eine lange Tradition, schließlich erfand Hermann Wacker in den 1930er-Jahren den Stampfer. Bereits das erste Modell war ein Elektrostampfer, der aber im Laufe der Zeit aufgrund des Bedarfs nach mehr Mobilität durch Modelle mit Verbrennungsmotoren ersetzt wurde. Die letzten Entwicklungen sind die Akkustampfer AS50e und AS30e, die von einem wartungsarmen Elektromotor und einem Akku angetrieben werden. Das kleinere Modell AS30e ist ein Spezialstampfer für die Verdichtung von Rohrzwickeln. Der AS50e kann für alle klassischen Stampfer-Arbeiten eingesetzt werden.

Neben der Förderung durch die Arbeitsschutzprämie wurde beiden Modellen im Rahmen der diesjährigen Bauma der Euro-Test-Preis verliehen. Mit diesem Preis zeichnet die BG Bau Lösungen aus, die in den Bereichen Arbeits- und Produktsicherheit höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. „Die Auszeichnung unterstreicht auch von externer Seite, dass der von uns eingeschlagene Weg im Bereich der Elektrifizierung im Markt gut ankommt“, so Helmut Bauer, Geschäftsführer des Wacker Neuson Produktionsstandortes Reichertshofen, in dem die Akkustampfer entwickelt und gefertigt werden.

Durch den Betrieb mit Strom lassen sich rund 55% der Energiekosten bei den Akkustampfern einsparen. Beim Akku, der modellunabhängig eingesetzt und ohne Werkzeug gewechselt werden kann, setzt der Hersteller auf Lithium-Eisenphosphat-Akkus, die eine lange Lebensdauer bieten. „Aktuell haben die Akkus eine Laufzeit von circa 30 Minuten. Die Technologie entwickelt sich in diesem Sektor aber so schnell weiter, dass wir bereits mit der nächsten Generation einen Akku anbieten können, der die doppelte Leistung bringt“, so Alexander Greschner, Vertriebsgeschäftsführer in Reichertshofen. „Der neue Akku kann auch in die aktuellen Stampfer eingesetzt werden.“

Da typische Wartungsarbeiten konventioneller Stampfer wie etwa am Vergaser nicht anfallen, sind diese Kosten deutlich niedriger.

Die Akkustampfer sind Teil der Zero-Emission-Serie des Herstellers, zu der auch ein Mini-Bagger mit Dual-Power-Antrieb, ein elektrisch betriebener Kettendumper sowie ein Elektro-Radlader gehören.

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