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Präsidentenwechsel bei Pro Mobilität

Rund 250 Teilnehmer folgten der Einladung von Pro Mobilität am 7. Juni nach Berlin, die unter dem Titel „Infrastrukturpolitik im Wandel“ stand. Anlass war der Wechsel des Präsidenten.

Auf Dr. Peter Fischer, der seit der Gründung von Pro Mobilität dieses Amt hervorragend ausgestaltete, folgte Edward Oswald. Auch er ein ausgeprägter Verkehrspolitiker, der mit Herzen den Angelegenheiten des Verbandes vertreten wird.

Zur Zeit der Gründung von Pro Mobilität im Jahr 2002 war die Straße, wie es der scheidende Präsident Dr. Peter Fischer ausdrückte, das „Schmuddelkind in der Verkehrsträgerfamilie“ und damit in seiner Leistung diskriminiert. Nach der zweiten Etappe als „ungebetene Kassandraruferin“ ist Pro Mobilität nun im dritten Abschnitt seiner Geschichte als „Diskussionspartner und erfolgreicher Impulsgeber“ akzeptiert.

Nach einem Rückblick auf die „Infrastruktur im Wandel“ aus verkehrswissenschaftlicher Sicht durch Prof. Dr. Karl-Hans Hartwig, einer Laudatio über das wirken von Dr. Peter fischer aus dem Munde des Präsidenten der Automobilindustrie, Matthias Wissmann und dem Resümee von Dr. Peter Fischer wollte der neue Präsident Eduard Oswald kein Grundsatzreferat halten. Schließlich war der Abend dem Dank an Dr. Fischer gewidmet, dessen Arbeit fortgeführt werden wird. Dazu wird sich Pro Mobilität auch „weiterhin nicht mit Plänen zufrieden geben wird, sondern auch darauf achten, auf welche Art und Weise diese erfüllt werden sollen und werden.“

Oswald, Jahrgang 1947, ging 1978 in die Politik und hat sich als Parlamentarier lange mit der Verkehrspolitik beschäftigt. Er war von 1998 bis 2005 Vorsitzender des Verkehrs- und anschließend bis 2009 des Wirtschaftsausschusses des Bundestages. Kurz vor dem Ende der schwarzgelben Koalition war er 1998 für einige Monate Bundesbauminister. Der ehemalige Bundestagsvizepräsident, der 2013 aus dem Bundestag ausschied, ist eher ein Vertreter der moderaten Töne was seinem Ansehen in den anderen Fraktionen förderlich war. Der langjährige CSU-Bundestagsabgeordnete folgt auf Peter Fischer, der dem Verband seit dessen Gründung 2002 vorstand. Der einstige niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister kandidierte aus Altergründen nicht mehr. Die Vizepräsidenten des Verbandes wurden im Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Neu im Kreis der Mitglieder ist BP Europa SE.

„Die Diskussionen über Mängel und Schäden unserer Infrastruktur haben einen Sinneswandel bei Politik und Öffentlichkeit ausgelöst“, erklärte Oswald. Jetzt komme es darauf an, den aufkeimenden Reformwillen zu festigen und die Infrastruktur als wichtigen Standortfaktor für Deutschland nachhaltig zu stärken. „Es ist mir ein Herzensanliegen, gemeinsam mit meinen Präsidiumskollegen und den Mitgliedern von Pro Mobilität für diesen Prozess zu werben“, erklärte der neu gewählte Verbandspräsident.

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Oswald bleibt Präsident

Eduard Oswald ist als Präsident von Pro- Mobilität erneut gewählt worden. Auch das Präsidium bleibt personell bis auf ein Mitglied dasselbe. Dies sind die Ergebnisse der 16. Ordentlichen Hauptversammlung von Pro Mobilität – Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V. von Anfang Juni.

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Dr. Peter Fischer bleibt Präsident von Pro Mobilität

Dr. Peter Fischer bleibt Präsident von Pro Mobilität. Die Mitgliederversammlung hat ihn für weitere zwei Jahre im Amt als Präsident des Infrastrukturverbandes bestätigt. Hermann Grewer, seit der Gündung von Pro Mobilität vor zwölf Jahren im Verbandspräsidium aktiv, stellte sich nicht mehr der Wahl. Für den Bundesverband Güterverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. folgt BGL-Präsident Adalbert Wandt im Präsidium von Pro Mobilität.

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Ein guter Kompromiss

Viele Verbände und Vereinigungen haben den Prozess rund um die Bundesautobahngesellschaft begleitet und immer wieder auf Unstimmigkeiten und Bedenken aufmerksam gemacht. Deren Erfolge beschreiben die Reaktionen.

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Bauen und Verkehr wieder in zwei getrennten Ministerien

Die große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD ist besiegelt. Damit einher ging ein neuer Zuschnitt der Ministerien. Die Themen Verkehr und Bauen werden wieder in zwei Ministerien verantwortet. Das Verkehrsministerium, das zudem zuständig ist für die digitale Infrastruktur wird von Alexander Dobrindt (CSU) geführt. Bauen ist der dritte Teil des Ministeriums für Umwelt, Reaktorsicherheit und Bauen, dem Barbara Hendricks vorstehen wird.