Renaturierung am Ablagerungsplatz „Buzza di Biasca“

Tunnel

Renaturierung am Gotthard

Die AlpTransit Gotthard AG hat offiziell die Arbeiten am Ablagerungsplatz des Gotthard-Basistunnels „Buzza di Biasca“ abgeschlossen.

Der rund 3,2 km lange Schutterstollen Pollegio-Loderio, durch welchen die Förderbände das Ausbruchsmaterial aus dem Gotthard-Basistunnel direkt zum Ablagerungsplatz „Buzza di Biasca“ gebracht wurden, war im Jahr 2001 fertiggestellt worden. Es konnten somit Tausende von Lkw-Fahrten durch das Wohngebiet vermieden werden. Insgesamt wurden rund 7'150'000 Tonnen Material abgelagert.

Die „Buzza di Biasca“ ist jedoch nicht nur ein Ablagerungsplatz für Ausbruchsmaterial, sondern stellt zugleich eine bedeutende ökologische Ausgleichsmassnahme dar.

Nach Abschluss der Ablagerungstätigkeit wurden an der Deponie Begrünungs- und landschaftsbauliche Massnahmen durchgeführt. Die vielleicht wichtigste darunter ist der abweidbare Kastanienwald. Mit mehr als 270 einheimische und ausländische Kastanienbaumarten wurde damit die Natur und Landschaft des Gebiets aufgewertet.

Ende 2019 wurden nun die Arbeiten am Ablagerungsplatz „Buzza di Biasca“ mit einer kleinen Feier offiziell abgeschlossen, im Beisein von Vertretern der AlpTransit Gotthard AG, der Behörden, des Unternehmers und der Planern. Dem Bau des Gotthard-Basistunnels wurde damit ein weiteres, wichtiges Kapitel hinzugefügt.

www.alptransit.ch

Foto: Foto: Alp Transit Gotthard AG

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Am Fußpunkt des 4 km langen Zugangsstollens zum größten Baulos des Brenner Basistunnels stehen zwei raupenmobile Backenbrechanlagen mit Plattenband-Aufgabe und separater Vorsiebmaschine Typ Gipobac B 1185 PB-FDR und Typ Gipobac B 1385 PB-FDR im Einsa
Foto: © argum / Thomas Einberger

Aufbereitungstechnik

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Foto: Foto: Strassen.NRW

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Foto: SBB

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