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Foto: Andreas Buck
Andreas Buck mit seiner Straßenkunst

Buchtipp

Schlaglöcher in Schön

Für Auto- oder Fahrradfahrer sind sie ein absolutes Ärgernis – für den Journalisten und Fotografen Andreas Buck sind sie wunderschön. Schlaglöcher!

Nun ist der 100seitige Bildband „StreetART“ erschienen. Mit seinen großformatigen Fotos entfesselt Andreas Buck die Fantasie des Betrachters und leistet damit gerade in der kulturreduzierten Coronazeit einen besonderen Beitrag.

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Foto: Andreas Buck Der Bildband mit über 100 Seiten kostet 79,50 Euro

Denn nicht nur vom Frost in die Fahrbahndecke gesprengte Unebenheiten, sondern auch von Wind und Wetter gezeichnete Fahrbahnmarkierungen faszinieren den Fachjournalisten mit dem speziellen Blick auf Alltägliches. Den passenden Blickwinkel vorausgesetzt, gelingt es Buck, innerhalb weniger Sekunden nach Grönland zu reisen oder die nächste Kreuzung per Kontinentaldrift zu überqueren. Kreative Perspektivenwechsel sind so (s)ein Ticket zur Erforschung neuer Welten – die Kamera sein ständiger Begleiter.

Die Straße wird zum Kunstobjekt

Die Idee das scheinbar unscheinbare fotografisch in Szene zu setzen reizt Buck schon seit vielen Jahren. Entsprechend groß ist sein Schlagloch-Bildarchiv. „Die Produktion des Bildbands war dennoch mit einer ganz besonderen Herausforderung verbunden“, erinnert sich der Bild- und Textfachmann.

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Foto: Andreas Buck In Szene gesetzt

Buck, der zunächst nur einzelne Motive sammelte, entwickelte sich schrittweise zum Produzent komplexer Fotoserien, die er jetzt in seinem Bildband (79,50 Euro) StreetArt vorstellt. Mit seinen Fotografien verfolgt er das Ziel, den interessantesten Augenblick im Lebenszyklus eines Straßenbelags festzuhalten. Dabei hebt er wichtige Details hervor, indem er Asphaltbeläge oder Fahrbahnmarkierungen vor der Aufnahme von Verunreinigungen befreit. Interessante Fremdkörper nutzt er jedoch bewusst um Spannung zu erzeugen oder Kontraste zu verstärken. Um scheinbar banale Straßenstrukturen so zu fotografieren, dass sie kreativen Betrachtern maximalen Interpretationsspielraum gewähren, fotografierte er seine Motive zu unterschiedlichen Tages- und in verschiedenen Jahreszeiten. Dabei lässt er einmal asphaltfarbene Strukturen im Streiflicht der Morgensonne golden leuchten und taucht dasselbe Motiv beim nächsten Besuch ins Türkis der blauen Stunde. Folglich benötigt Buck für manche Fotoserien mehrere Monate – für andere nur wenige Minuten.

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Foto: Andreas Buck Mit Licht gespielt

Neben der Abbildung von Schlaglöchern, Farbbahnmarkierungen oder gusseisernen Straßenkappen auf über 100 Seiten veranschaulichen Bucks Fotographien aber auch, wie die Natur durchaus abwechslungsreiches Asphaltgrau unablässig zurückerobert. Offensichtlich banale Motive werden so überraschend anders in Szene gesetzt. Sie gestatten dabei größtmöglichen Interpretationsspielraum. Darüber hinaus soll das großformatige Fotobuch den Betrachter dazu inspirieren, auf dem nächsten Spaziergang die Vielfalt städtischer Straßen und Wege genauer zu erkunden.

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Foto: Andreas Buck Den Blick verändert
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Foto: Fraunhofer IRB Verlag

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