Förderbandwagen zur Waggonentladung

Schnell und präzise Verfahren

Fördertechnikspezialist Apullma hat sein Angebot um einen komplett aus Edelstahl gefertigten Förderbandwagen zur Waggonentladung erweitert.

Der Förderbandwagen zur Entladung von Schüttgütern aus Waggons ist schnell am Schienenstrang positioniert und muss nicht gelenkt werden, da er über eine V-Schiene auf Spur gehalten wird, die parallel zum Gleisbett verlegt ist. Somit hält er stets den gleichen Abstand zum Schienenstang. Kunden profitieren dadurch von einem besonders schnellen und präzisen Verfahren des Förderbandwagens bei minimalem Installationsbedarf vor Ort. Trichterwagen mit dosierbarer Entladeeinrichtung lassen sich so besonders schnell und effizient auf Schienen- bzw. Straßenniveau entleeren, ohne Entladebunker bauen zu müssen. Bei der ersten Anlage für den neuen Förderbandwagen ist die V-Schiene 45 m lang, sodass zwei Waggons entleert werden können, ohne dass der Zug verfahren werden muss.

Der neue Förderbandwagen des Herstellers ist in Stahl- oder Edelstahlausführung verfügbar. In Edelstahlauslegung eignet er sich gut für agressive Stoffe wie Salze und Düngemittel. Zu den Einsatzgebieten zählen Umschlagplätze von Schüttgutproduzenten, Baustoff- und, Gesteinshändlern, Spediteuren und Logistikanbietern, mit eigenem Gleisanschluss.

Flexibles Hauptförderband

Das Hauptförderband des Förderbandwagens ist über Hydraulik flexibel anstellbar und ist damit auf spezifische Ausgabesituationen – wie die Verladung auf unterschiedlich hohe Lkw – anpassbar. Das Aufgabeband ist ausfahrbar sowie im Neigungswinkel verstellbar und horizontal schwenkbar, sodass es flexibel unter den Ausgabeöffnungen der Waggons positioniert werden kann, ohne die Waggons zeitaufwendig in eine exakte Position rangieren zu müssen. Gesteuert wird der Förderbandwagen über eine einfach zu handhabende Funkfernbedienung. Sie kann optional sogar die Position des Aufgabebands speichern, was das Verfahren zwischen den Entladeeinrichtungen der Trichterwagen deutlich beschleunigt.

Das mittelständische Spezialunternehmen Apullma mit Sitz im niedersächsischen Goldenstedt befasst sich seit über 100 Jahren mit der Metallverarbeitung, seit 1975 ist es auf die Fördertechnik spezialisiert. Die gesamte Produktion ist auf individuelle Fertigung ausgerichtet.

Individuelle Abstimmung

Die Auslegung des Förderbandwagens mit V-Schienenrad zur exakten Geradeausfahrt kann für Anwender individuell angestimmt werden. Der Durchsatz des serienreif verfügbaren Förderbandwagens beträgt inklusive 50 % Rangierzeit bis zu 700 t/h bei vergleichsweise schwereren Baustoffen. Die Standardlänge des Schüttgutförderers beträgt 12 m. Das Fahrgestell ist 3 m breit und damit so konstruiert, dass der Förderbandwagen ohne Sondergenehmigung für überbreite Schwerlasttransporte befördert werden kann, was wechselnde Einsatzorte ermöglicht.

Foto: Foto: Apullma

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Nur ein Mitarbeiter zur Entladung benötigt

Auf der Schüttgut 2015 hat Apullma einen funkferngesteuerten Lkw zur Waggonentladung vorgestellt. Der Schüttgutförderer zur Waggonentladung ist auf ein Lkw-Fahrgestell montiert Einzigartig ist die integrierte Funkfernsteuerung, mit dem das Fahrzeug in Schrittgeschwindigkeit vor Ort gefahren werden kann. Somit wird nur ein Mitarbeiter zur Waggonentladung benötigt.

Foto: Foto: Iveco

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Abladen per Funkfernsteuerung

Kein Lkw-Fahrer mag das ständige „stop and go“ zwischen den Abladestellen. Vor allem, wenn dazwischen nur wenige Meter liegen. Mit Hilfe einer Funkfernsteuerung revolutioniert ein Iveco Eurocargo 160E25 bei der Firma Schulte & Bruns GmbH & Co. KG im Emsland solche Einsätze.

Foto: Foto: Telestack

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Immer beweglich bleiben

Der Fördertechnikmarkt bringt nicht viel Neues hervor. Daher lohnt ein Blick auf Bewährtes.

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Novellierung der Steilförderung

Ein energetisch ausgewogenes Steilförderkonzept von Thyssenkrupp optimiert Betriebskosten und Energiebilanz in Hartgestein-Minen. Dr. Franz Wolpers, Head of Thyssenkrupp Industrial Solutions AG – Materials Handling, beschreibt das System.

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