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Foto: Sodel Vladyslav - stock.adobe.com
Damit sich bei der Baustoffverladung niemand mit Corona ansteckt, hat Paari ein Selbstbedienterminal entwickelt, an dem eine Hygienestation installiert werden kann.

Hygienesicheres Selbstbedienungsterminal

Selbstbedienung bei Hygiene

Mit dem Selbstbedienungsterminal SBT 400 von Paari können sich Besucher und Gäste am Werkstor selbstständig und kontaktlos anmelden.

Corona treibt viele Innovationen voran – gerade auch bei den Abläufen in der Industrie und im Handel: Vor knapp einem Jahr hat die Erfurter Paari GmbH – Experte für Werkslogistik und Wägetechnik – ihr Selbstbedienungsterminal SBT 400 erfolgreich auf den Markt gebracht: Besucher und Gäste können sich so selbstständig und kontaktlos am Eingang anmelden, allein in Deutschland bereits 25 Mal. Nun steht eine Weiterentwicklung bereit: das SBT 400 mit Hygienestation. Damit werden die Besucher zusätzlich auf das korrekte Tragen einer Maske überprüft – und per Scan wird auf Fieber gemessen. Erhält der Gast grünes Licht, kann er selbständig eintreten – ohne dass er Kontakt zu einem Pförtner oder Logistikmitarbeiter des Kunden hat. Der Touch-screen Monitor des Anmeldeterminals kann zudem erst nach erfolgter Desinfektion bedient werden.

Maske auf!

Paari-Geschäftsführer Nico Schröder sagt zu der Innovation: „Unsere Neuentwicklung mit Maskencheck, Fiebermessung und Desinfektion ist ab sofort fester Bestandteil unseres Produktportfolios. Wir haben damit rasch auf Kundenwünsche und verschärfte Hygienevorgaben reagiert und beschleunigen die Anmeldeprozesse so noch mehr.“ Erst wenn alle Parameter stimmen, wird dem Besucher der Zutritt gewährt. Dies kann kundenspezifisch mit einer RFID-Karte, einem Barcode oder auch der Zusatzfunktion des Drehkreuzes erfolgen. Als Option kann auch hier ein Element für eine weitere Desinfektion eingebaut werden. Das Drehkreuz wird somit erst aktiv, wenn der Besucher seine Hände nochmals desinfiziert hat. Zudem können vor Zutritt Sicherheitsunterweisungen in Landessprache auf dem mehrsprachigen Terminal gezeigt werden, bei denen der Besucher erfährt, wie er sich auf dem Betriebsgelände verhalten muss und welche Vorschriften gelten.

Ritterschlag vom Bundeswirtschaftsministerium

Paari bietet allumfassende, digitale Anmeldesysteme, die vor allem bei der Warenanlieferung durch Lkws ihre Stärken ausspielen können. Täglich werden PAARI-Lösungen von 15 bis 20.000 Lastern genutzt: vom Zeitfenstermanagement und der Ausgabe eines Pagers, über Zutrittskontrolle und Wiegen der Ladung bis zur späteren Datenauswertung. Dass die Erfurter ihr Handwerk verstehen, wurde im vorigen Monat amtlich bestätigt. Das Bundeswirtschaftsministerium listet die Entwicklungen der Firma in seinem „Innovationsprogramm Mittelstand“ unter „Erfolgsbeispiele“ auf: „Das von der Paari GmbH erweiterte Selbstbedienterminal mit biometrischer Gesichtserkennung schließt potenzielle Sicherheitslücken und optimiert die Logistikleistung“, schreibt das Ministerium.

Inzwischen nutzen fast alle produzierenden Unternehmen die Autobahn als „verlängerte Werkbank“. Moderne Logistik sorgt dafür, dass der LKW mit seiner Lieferung möglichst knapp vor der vereinbarten Uhrzeit an der Rampe steht. „Und zwar an der richtigen Rampe! Jede Verzögerung im Just-in-time-System kann die Produktion zum Stillstand bringen. Da kommt es auf jede Minute an. Wir helfen dabei, da zu Corona-Zeiten alles noch komplexer geworden ist und einige Prozessschritte hinzugekommen sind. Auch nach der Pandemie werden deutlich höhere Hygiene-Standards gelten als zuvor, zumal für unsere Kunden aus dem Lebensmittelbereich“, so Schröder weiter.

Große Namen nutzen die Station

Die Referenzliste der Erfurter ist beeindruckend: Konzerne wie STIHL, ThyssenKrupp, Trumpf Werkzeugmaschinen und Procter & Gamble arbeiten mit Lösungen von Paari. Vor wenigen Jahren ging noch ein Mitarbeiter des Empfängers auf den riesigen Parkplätzen von Laster zu Laster, klopfte gegen die Scheibe und forderte zur Fahrt an die Rampe auf. Heute kommt das Startsignal per SMS oder Pager, der vom Terminal ausgegeben wird. 

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Foto: PAARI Selbstbedienterminal mit Hygienestation.
Foto: Foto: Paari Group

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Schwerwiegende Selbstbedienterminals

Wägetechnik & Prozessautomatisierung: Die Paari Group hat eine Serie von Selbstbedienterminals (SBT) entwickelt. Ein Betrieb mit Selbstbedienterminals erfordert zur Abwicklung der Lieferung nur noch Personal zur Bedienung der Radlader.

Foto: Foto: Wirtgen

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Umweltbewusstsein und Bedienkomfort

Neben dem technischen Fortschritt der Maschinen legte die Wirtgen GmbH von Beginn an großen Wert auf deren einfache und komfortable Bedienung. Ein Beispiel dafür ist der serienmäßige Schallschutz aller Fräsen ab Mitte der 1990er Jahre oder aber das innovative Vacuum Cutting System zur Absaugung feiner Materialpartikel.

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Erdbaumaschinen sicher bedienen

Der Resch-Verlag hat das Lehrsystem „Erdbaumaschinenführer-Ausbildung" neu herausgegeben. Mit den Unterlagen lassen sich Schulungen und Unterweisungen von Erdbaumaschinenführern fachlich und rechtlich einwandfrei durchführen.

Foto: Foto: Dynapac

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Produktivität, Prozesskontrolle und einfache Bedienung

Dynapac bietet seinen Kunden ein Spektrum an verschiedenen Fertigern für den modernen Straßenbau. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten reicht von Großbaustellen bis hin zur kleinen Reparatur. Alle Dynapac-Fertiger zeichnen sich durch leistungsfähige Bohlen, einen gleichmäßigen Materialfluss und effiziente, starke Antrieb aus.

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