Foto: Abbildung: Autobahndirektion Nordbayern

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Spatenstich für 6streifigen Ausbau

Mit einem symbolischen Spatenstich gaben heute Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und Bundesverkehrsstaatssekretärin Dorothee Bär den Startschuss für den 6streifigen Ausbau der A 3 vom Autobahnkreuz Fürth/Erlangen bis zum Main-Donaukanal.

Die A 3 wird auf 3,4 km Länge von östlich des Autobahnkreuzes Fürth/Erlangen bis zum Main-Donau-Kanal 6streifig ausgebaut. Ebenfalls startet der Umbau des Autobahnkreuzes der A 3 und der A 73 bei Erlangen. Der Ausbau wird die Leistungsfähigkeit des Autobahnkreuzes Fürth/Erlangen spürbar erhöhen und die Verkehrssituation auf der A 3 deutlich verbessern. Am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen werden bis zum Jahr 2025 durchschnittlich 104.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert. Fast jedes fünfte davon wird ein Lkw sein.

Beim Umbau des Autobahnkreuzes werden die Verbindungsrampen zwischen der A 3 und der A 73 neu gestaltet. Die A 73 wird auf 2,6 km Länge angepasst. Neu hinzukommen wird ein Overfly als Verbindungsrampe von der A 73 aus Richtung Bamberg auf die A 3 Richtung Nürnberg.

Bis zu 13 m hohe Lärmschutzeinrichtungen auf einer Länge von insgesamt 5,7 km werden das Autobahnkreuz Fürth/Erlangen, die A 3 und auch die A 73 umschließen. Zudem erhält die A 3 auf 2,4 km Länge einen offenporigen Asphaltbelag.

Während der Bauarbeiten wird die Anzahl der durchgehenden Fahrstreifen auf der A 3 und auf der A 73 weitestgehend erhalten. Es wird mit Gesamtkosten in Höhe von 195 Mio. Euro gerechnet. Die Bauarbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen sein. Ab 2024 soll die A 3 zwischen Biebelried und Fürth/Erlangen durchgehend 6streifig befahrbar sein.

Die A 3 wird zwischen Frankfurt a. M. und Nürnberg komplett 6streifig ausgebaut. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist die Gesamtstrecke als laufend und fest disponiert eingestellt. Insgesamt investiert der Bund mehr als 2 Mrd. Euro. Von 174 km Ausbaustrecke sind bislang 61 Kilometer fertiggestellt.

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