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Foto: Grafik: Thorwesten
Schnittzeichnung des neuen 5.000 m-Zementsilos von Silobau Thorwesten, das in der Ausfhrung als geschraubtes Stahlsilo eine technische Hchstleistung darstellt.

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Stahlsilo to go

Silobau Thorwesten hat ein großdimensioniertes Stahlsilo an den Anlagenbauer IBAU Hamburg geliefert. Steht ein Standortwechsel an, kann es zerstörungsfrei demontiert werden.

Im Hafen von Hanko, der südlichsten Stadt Finnlands, wird derzeit ein Zement-Importterminal gebaut, der zur Belieferung der Betonwerke in Südfinnland dienen soll. Der gut ausgebaute Hafen rund 130 km südwestlich der Hauptstadt Helsinki verfügt über eine geeignete Wassertiefe, vergleichsweise moderate winterliche Bedingungen und eine geografische Lage, die für die Versorgung der südfinnischen Betonwerke auf dem Landweg prädestiniert ist.

Im Rahmen dieses Großvorhabens wurde das Unternehmen Silobau Thorwesten von IBAU Hamburg mit der Lieferung eines Zementsilos beauftragt, dessen Montage Anfang Oktober 2016 begann. Es handelt sich bei der neuen Anlagenkomponente um ein geschraubtes Stahlsilo mit 5.000 m³ Fassungsvermögen, das bei Bedarf für einen Standortwechsel zerstörungsfrei demontiert werden kann. Die Montage vor Ort kann mit einem Minimum an Personalaufwand erfolgen und soll ab Beginn innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Zusätzlich liefert IBAU Hamburg die Förder- und Verladeanlage für die Lkw-Beladung sowie die Schiffstechnologie für den Seetransport mit selbstentladenden Schiffen. Nach der Fertigstellung kann das Silo mittels pneumatischer Förderung direkt vom Frachtschiff befüllt werden und unter Nutzung von Wägezellen den Zement von oben in einfahrende Lkw dosieren.

Während der Auslegungsphase stellte besonders die Dimensionierung eine Herausforderung für die Ingenieure dar, denn Silos für solche Materialmengen mit dem entsprechenden Gewicht wurden bislang eher aus Beton als aus Stahl gebaut. Die Möglichkeit einer problemlosen Demontage und Verlegung des Silos unter Einsparung der horrenden Kosten für Abriss und Entsorgung der Betonvariante war für den Betreiber des Terminals jedoch ein wichtiges Kriterium, das die Entscheidung für diese Bauweise begünstigte. Das 14 m durchmessende und 52 m hohe Silo spiegelt daher in Sachen Auslegung, Konstruktion und Materialauswahl den neusten Stand der Technik wider.

Die Silobau Thorwesten GmbH aus Beckum bestätigt mit diesem Auftrag ihre Marktposition als international erfolgreicher Anbieter innovativer Stahlsilosysteme, der in vielen Bereichen der Schüttgut verarbeitenden Industrien Pionierarbeit leistet und neue Standards setzt.

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    • Baustellen, Beton, Tunnel
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Die Deutsche Bahn (DB) hat am 7. Dezember offiziell mit dem Bau der Schienenanbindung der „Festen Fehmarnbeltquerung“ begonnen. Bereits ab Ende 2029 sollen Züge in nur zweieinhalb Stunden von Kopenhagen durch den Fehmarnbelttunnel über Lübeck bis nach Hamburg rollen.

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