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Straßen werden immer schlechter

Deutschland fährt seine Straßen auf Verschleiß. Dies meint auch das Weltwirtschaftsforum. „Deutschlands Straßen fallen im Ranking zur Wettbewerbsfähigkeit des Weltwirtschaftsforums weiter zurück. Gab es 2008 mit Rang 4 noch einen Spitzenplatz, reichte es im letzten Jahr schon nur noch zu Rang 11 und nun 2014 nur Rang 13“, stellte Dr. Peter Fischer, Präsident des Infrastrukturverbandes Pro Mobilität, kritisch fest.

Deutschland ruht sich nach Meinung des Verbands auf den Leistungen vergangener Generationen aus, die ein leistungsfähiges Verkehrswegesystem geschaffen hatten. Jetzt wird vor allem auf Verschleiß gefahren, statt einen der stärksten Standortvorteile unserer Volkswirtschaft zu bewahren. „Es ist höchste Zeit, dass Bund, Länder und Kommunen die Modernisierung der Straßennetze entschlossener anpacken und die Investitionen verstärken“, forderte Fischer.

Das Ergebnis des Weltwirtschaftsforums ist nicht allein darauf zurückzuführen, dass andere Staaten besser geworden sind und mehr in ihre Verkehrswege investieren. Vielmehr ist in den letzten Jahren die Durchschnittsnote für deutsche Straßen von 6,5 in 2008 auf nun 5,9 gefallen. Die Skala des Rankings reicht von sieben als bestem Wert bis eins als schlechtestem Wert. Die Bewertung ist das Ergebnis einer weltweiten Befragung von Führungskräften der Wirtschaft.

Der Abwärtstrend ist ebenso bei den anderen Infrastrukturbereichen des deutschen Verkehrssystems festzustellen. Nur die Schiene schaffte es 2014 mit Platz 8 unter die ersten zehn. Noch 2008 hatten Deutschlands Straßen, Schienenwege, Häfen und Flughäfen durchgängig dritte und vierte Ränge belegt. Damals ist 6,4 die schlechteste Bewertung der deutschen Infrastrukturteilbereiche gewesen. Heute erreichen sie durchgängig nur noch Einstufungen zwischen 5,7 und 5,9.

Das Deutschland im Gesamtergebnis der Infrastruktur heute noch auf Rang 7 steht, ist vor allem auf ein gleichmäßiges Angebot in allen Verkehrssystemen zurückzuführen. Der Blick auf 2008 mit Rang drei hilft dabei, das jetzige Ergebnis einzuordnen und die Probleme nicht schön zu reden. „Der Abwärtstrend der Infrastrukturqualität, unter dem auch die deutsche Wirtschaft zunehmend zu leiden hat, wird im Ausland registriert. Die Politik muss eine Trendwende einleiten“, forderte Fischer.

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Investitionsbedarf für eine funktionsfähige Infrastruktur

Selten war die Verkehrsinfrastrukturpolitik so präsent in einem Bundestagswahlkampf wie 2013. Der Sanierungsbedarf an Straßen und Brücken ist mittlerweile für die Bürger und damit auch für die Spitzenpolitiker unübersehbar. Es wächst die Einsicht, dass Bund, Länder und Gemeinden an einer Sanierung und Modernisierung der Verkehrswege nicht mehr vorbei kommen, wenn wir mobil bleiben wollen.

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Bund muss Straßennetz entschlossener sanieren!

Deutschland kommt bei der Sanierung seiner Straßennetze zu langsam voran. Das gilt nach Meinung des Infrastrukturverbandes Pro Mobilität nicht nur für die Länder und Kommunen, sondern auch für den Bund. „An Brücken wie der A 1 bei Leverkusen werden die Probleme besonders deutlich, doch der Handlungsbedarf reicht weit darüber hinaus“, kritisierte Präsident Dr. Peter Fischer.

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Wegweiser für wen auch immer

Egal, wie sich die neue Regierung unter Angela Merkel nun aufstellen wird, Experten sind sich einig: Deutschland muss eine Modernisierungsoffensive für seine Verkehrswege starten. Pro Mobilität hat dafür einen Wegweiser aufgestellt.

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Bundesverkehrswegeplan im Bundesrat

In dieser Woche beginnen die Ausschüsse des Bundesrates mit den Beratungen zum Fernstraßenausbaugesetz und damit des Bundesverkehrswegeplans 2030. „Der Gesetzentwurf zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes enthält viele für die Mobilität in Deutschland wichtige Aus- und Neubauvorhaben“, stellte Eduard Oswald, Präsident des Infrastrukturverbandes Pro Mobilität, dazu fest.

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