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Foto: Alexander Werger
Mit der Anlage kommt die MWS ihren anspruchsvollen Umwelt- und Energiezielen am Standort Sindelfingen einen großen Schritt näher und verbessert ihre Umweltbilanz enorm

Asphalt

Umweltfreundliche Asphaltproduktion für die Region

Rund um Sindelfingen – als Verkehrsknotenpunkt in der Metropolregion Stuttgart – ist der Bedarf an Asphalt besonders groß. Eine neue Mischanlage sichert nun die Versorgung.

Die Makadamwerk Schwaben GmbH & Co. KG (MWS) nahm an ihrem Standort Leonberger Straße/Dachsklinge in Sindelfingen Ende September ihr neues Asphaltmischwerk in Betrieb. Es kann bis zu 3.000 t Asphalt und vereint maximale Leistung und hohe Qualität mit fortschrittlichen ökologischen Aspekten. Reduzierte Emissionen und ein erhöhter Einsatz an Recyclingmaterial standen ganz oben auf der Prioritätenliste für die neue Anlage.

Sortenvielfalt und Ressourcenschonung

„Die Erneuerung der Asphaltmischanlage war notwendig, um den derzeitigen Kapazitätsanforderungen und der notwendigen Sortenvielfalt gerecht zu werden“, erläuterte Volker Schneider, Geschäftsführer der MWS. Das Werk beliefert Baustellen im Umkreis von 40 km mit diversen Asphaltsorten, darunter alle gängigen Walz- und Gussasphalte. Für die Entwicklung und den Ausbau des Standortes Sindelfingen hat die MWS in den vergangenen 3 Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Als letzter Schritt wurde die neue hochmoderne Anlage der Firma Ammann aufgebaut. Mit einer Produktionsleistung von 320 t/h stellt die Asphaltmischanlage seitdem nicht nur eine flexible und wirtschaftliche Lösung für den Standort Sindelfingen dar. Obendrein ist sie eine hochmoderne Anlage in Bezug auf Abgas-, Staub- und Lärmreduzierung. Der zweireihige Mischturm ermöglicht die hochflexible Gestaltung des Mischguts durch Verwendung unterschiedlicher Mineralien und Zuschlagstoffe. So ist die Sindelfinger Anlage eine der wenigen in Baden-Württemberg, die sowohl Walzasphalt als auch Gussasphalt produzieren können. Für die Produktion von Niedertemperatur-Asphalt mittels Schaumbitumen ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Die automatische Zugabe von Additiven, ob in fester oder flüssiger Form, ist ebenfalls installiert. Mit der Anlage vom Typ Ammann ABP HRT (letzteres steht für „High Recycling Technology“) lassen sich zudem bis zu 100 % Recyclingasphalt verarbeiten ohne dabei an Produktionsleistung und Mischgutqualität zu verlieren. Die neue Anlage ist in ihrer Funktionsweise und Ausstattung ganz auf einen niedrigen Energiebedarf ausgerichtet. So sinken die CO2-Emissionen im Vergleich zur alten Mischanlage um über 22 %.

Einen ausführlichen Beitrag über die Asphaltmischanlage mit ihren maschinentechnischen Details lesen Sie in der Ausgabe 6/2021 der Asphalt & Bitumen. Interesse? Sie können die Fachzeitschrift hier abonnieren.

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