Foto: Foto: Maike Sutor-Fiedler

Archiv

Gute Zahlen und neuer Vorsitz

Nach derzeitigem Stand wird die Gesamtbranche der Bau- und Baustoffmaschinen dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von mindestens 5 % abschließen. Auf der Mitgliederversammlung des VDMA am 26. und 27. Oktober wurde zudem Hans-Josef Paus zum neuen Vorsitzenden des Fachverbandes im VDMA gewählt und folgt damit Johann Sailer.

Der Bau- und Baustoffmaschinenindustrie geht es 2017 gut. „Zwar waren die Zeiten noch nie so chaotisch wie heute, aber bisher sind wir gut mit den Herausforderungen umgegangen, die Schlag auf Schlag kommen“, betonte Johann Sailer, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen auf der Mitgliederversammlung seines Verbandes am 26./27. Oktober in Düsseldorf.

Nach derzeitigem Stand wird die Gesamtbranche dieses Jahr mit einem Umsatz von 14,6 Mrd. Euro abschließen. Damit bestätigte sich die Prognose vom Beginn des Jahres. Bei Baumaschinen liegt der Auftragseingang nach einem sehr starken 2016 auch 2017 erneut im Plus, und zwar derzeit um 20 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des letzten Jahres: Erdbaumaschinen Plus 24 %, Straßenbaumaschinen Plus 16 %, Hochbaumaschinen Plus von 18 %. Diese positive Entwicklung im Jahresverlauf hat überrascht.
Vor allem der deutsche Baumaschinenmarkt hat sich stark entwickelt. Heute werden in Deutschland so viele Baumaschinen abgesetzt wie im Rekordjahr 2007. Nach einem Wachstum von 20 % im letzten Jahr wird es in diesem Jahr einen flachen Verlauf geben. „Wir sind an einem Punkt, wo sich normalerweise der Markt dreht. Eine nächste Krise erwarten wir jedoch nicht“, sagte Sailer, denn die Rahmenbedingungen sind heute andere als 2007.

Die Märkte in Europa befinden sich in einem stabilen Zustand. Der europäische Markt wird 2017 im zweistelligen Bereich wachsen. Länder, die in den letzten Jahren problematisch waren, wie Italien, Spanien oder Osteuropa entwickeln sich überdurchschnittlich gut. Insofern gleicht sich das Niveau über Europa hinweg wieder an. Weltweit wachsen alle Märkte außer Brasilien und der Nahe und Mittlere Osten, jedoch unterschiedlich stark. Russland, Indien und China sind Beispiele dafür wie sich die Volatilität erhöht hat: nach starkem Rückgang wächst der chinesische Markt nach relativ kurzer Zeit jetzt wieder exorbitant, in manchen Produktgruppen derzeit über 50 %. Das Gegenbeispiel ist Brasilien mit seinen hausgemachten Problemen. Der nordamerikanische Markt läuft normal und ist derzeit mit leicht 5 % im Plus.

Der Auftragseingang bei Baustoffanlagen liegt in den ersten 8 Monaten bei minus 8 %. Im Frühjahr 2016 waren durch extreme Großaufträge Sondereffekt zu verzeichnen, sodass dieses Minus richtigerweise zeigt dass es der Branche in der Breite bessergeht. Die Hersteller gehen davon aus, dass 2018 noch einmal deutlich besser werden wird. Die USA ist der derzeit größte Absatzmarkt für Baustoffanlagen aus Deutschland, gefolgt von China und Russland.

Für Johann Sailer war es die letzte Mitgliederversammlung als Vorsitzender des Fachverbandes. Ihm folgt Franz-Josef Paus (55), Geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH, Emsbüren, der für die kommenden drei Jahre einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

Franz-Josef Paus, der bereits seit 2002 Mitglied im Vorstand des Branchenverbandes ist, erläuterte in seiner Antrittsrede seine Arbeitsschwerpunkte. So will er die Gemeinschaftsforschung weiter und stärker vorantreiben, insbesondere bei der Umsetzung des Industrie 4.0 Gedankens auf Baustellen. Für die Baumaschinenindustrie bleiben die Emissionsgesetzgebung und die Abgasreduzierung weiterhin ein großes Thema. Wichtig ist Franz-Josef Paus auch, „die Interessen der kleinen, familiengeführten Unternehmen zu vertreten, damit nicht durch noch mehr Regulierung der Freiraum für Innovationen verloren geht.“

Turnusgemäß wurde in Düsseldorf der gesamte Vorstand des Fachverbandes neu gewählt. Als Stellvertreter von Franz-Josef Paus bestätigt wurden für die Gruppe Baumaschinen, Joachim Strobel, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr EMtec GmbH, Kirchdorf und für die Gruppe Baustoffanlagen, Herrmann Weckenmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Weckenmann Anlagentechnik GmbH amp; Co KG, Dormettingen.

Foto: Abbildung: VDMA

Archiv

Deutsche Baumaschinenindustrie bleibt optimistisch

Die deutsche Baumaschinenindustrie hat das Jahr 2017 mit einem Umsatzplus von 15 % gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen. Der Branchenumsatz betrug damit 10,8 Mrd. Euro. Die Branche wuchs im vierten Jahr in Folge. Auch der Auftragseingang lag am Jahresende um 19 % höher. 2018 sollte daher ein weiteres sehr gutes Jahr werden. Die Industrie rechnet mit einer Umsatzsteigerung von 8 %.

Foto: Foto: Mller

Archiv

Motoren werden immer sauberer

„Nach derzeitigem Stand sollte die Gesamtbranche dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von mindestens 5% abschließen. Das entspricht einem Niveau von ca. 12,5 Mrd. Euro.“ Dies berichtete Johann Sailer, Vorsitzender des Fachverbands Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA, während der Pressekonferenz, die Anfang November in Leipzig am Rande der Mitgliederversammlung stattfand. Sailer räumte jedoch ein, dass sich die Lage im laufenden Geschäftsjahr leicht abgekühlt hat.

Foto: Grafik: VDMA

Archiv

Baumaschinenmarkt bleibt stabil

Trotz schwachen Jahresbeginns bleibt der Baumaschinenmarkt stabil. Das teilte der VDMA Fachverband Bau- und Baustoffmaschinen mit. Ein Wachstum bezogen auf das gesamte Jahr 2013 sei durchaus realistisch.

Foto: VDMA

Netzwerk

Arbeitskreis Machines in Construction 4.0 gegründet

Die zunehmende Vernetzung von Maschinen erfordert mehr Zusammenarbeit von Herstellern und Kunden. Um wichtige Themen wie Maschinensprache, Datenmanagement und Datensicherheit strukturiert abzuarbeiten und alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure anzubinden, wurde während der bauma 2019 der neue Arbeitskreis Machines in Construction 4.0 gegründet.

Wir haben noch mehr für Sie!

Aktuelle Entwicklungen in der Branche, neue Maschinen und Anlagen, Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte gibt es alle 14 Tage aus unseren Fachredaktionen direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an - schnell und kostenlos!
Asphalt & Bitumen Newsletter
 
Straßen- und Tiefbau Newsletter
 
Steinbruch und Sandgrube Newsletter
 
DSB – Die Schweizer Baustoffindustrie Newsletter
 
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.