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Vergabeunterlagen an die Bieter versandt

Das Vergabeverfahren für das ÖPP-Projekt an der A 6 von Wiesloch/Rauenberg bis zum Autobahnkreuz Weinsberg geht in die nächste Runde. Nachdem Ende April 2015 der Teilnahmewettbewerb abgeschlossen wurde, sind jetzt termingerecht die Vergabeunterlagen an die erfolgreichen Bewerber aus dem Teilnahmewettbewerb versandt worden.

Die vier Bewerbergemeinschaften haben nun bis zum 12. November 2015 Zeit, ihr erstes Angebot abzugeben. Nach der Prüfung und Wertung der Angebote und einer Verhandlungsphase, dürfen die zwei vorne liegenden Bieter ein zweites Angebot abgeben. Läuft alles nach Plan, kann Anfang 2017 mit der Bauausführung begonnen werden.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: "Ich bin hoch zufrieden, dass das Regierungspräsidium Stuttgart so schnell gearbeitet hat und dass auch der Planfeststellungsbeschluss für den Neckartalübergang jetzt vorliegt. Auch wenn der jetzt vom Bund gewählte ÖPP-Weg unnötig Zeit beim Ausbau für diesen hochbelasteten und dringend sanierungsbedürftigen Abschnitt kostet, tut die Landesverwaltung alles, um das Projekt voranzubringen. Wäre der Bund unserem Vorschlag gefolgt, das Vorhaben auf bewährte Art durch die öffentliche Hand mit Haushaltsmitteln zu finanzieren, hätte man sich die Suchschleife für ein privates Konsortium sparen können."

Regierungspräsident Johannes Schmalzl zeigte sich hoch erfreut darüber, dass dieses für das Regierungspräsidium Stuttgart einzigartige Projekt termingerecht in die nächste Vergabephase gebracht wurde und lobt besonders die gute Teamarbeit der behördenübergreifenden Projektgruppe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Referate der Regierungspräsidien Stuttgart und Karlsruhe haben unter der Federführung des Regierungspräsidiums Stuttgart in Gemeinschaftsarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie von dem Regierungspräsidium Stuttgart beauftragten Fachberatern die Vergabeunterlagen für dieses Großprojekt erarbeitet. Gegenstand des ÖPP-Vertrages mit einem Auftragsvolumen von über einer Milliarde Euro ist der sechsstreifige Ausbau der A 6 auf einer Länge von 25,5 km sowie der Betrieb der 48,7 km langen Vertragsstrecke für 30 Jahre.

Im Bereich der Ausbaustrecke liegt auch der Neckartalübergang bei Heilbronn. Das wegen des schlechten Bauwerkszustands verkehrlich eingeschränkte Bauwerk muss abgerissen werden. Hierfür wird zunächst nördlich der bestehenden Brücke ein neuer Überbau auf provisorischen Pfeilern gebaut und später in die endgültige Lage eingeschoben. Während der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn soll die A 6 von Wiesloch/Rauenberg bis zum Autobahnkreuz Weinsberg sechsstreifig befahrbar sein. Im Bereich des Neckartalübergangs wird dann bereits einer der zwei neuen Überbauten genutzt.

Foto: Foto: K. Jhne/Wikipedia

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A 6 wird mit privater Beteiligung ausgebaut

Das Bundesverkehrsministerium hat den Zuschlag für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg als ÖPP-Projekt an das Konsortium ViA6West erteilt.

Foto: Autobahndirektion Nordbayern

ÖPP

Erneute Runde für das Verfügbarkeitsmodell der A 3

Die Autobahndirektion Nordbayern hat das laufende Vergabeverfahren für das ÖPP-Projekt zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen im Zuge der A 3 in das Stadium vor Abgabe der endgültigen Angebote zurückversetzt.

Baustellen

Meilenstein beim Ausbau der A 6

Das 10,8 km lange Teilstück der wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen den Anschlussstellen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim ist in Fahrtrichtung Nürnberg fertiggestellt und freigegeben worden.

Foto: Autobahndirektion Nordbayern

A 3

Bisher umfangreichstes ÖPP-Projekt vergeben

Die Autobahndirektion Nordbayern hat den Zuschlag für den Ausbau der A 3 zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen erteilt. Der 6streifige Ausbau wird als ÖPP-Projekt durchgeführt.

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