Foto: Strabag AG/Thomas L. Fischer

Unternehmen

Verkehrswegebau der Strabag boomt ununterbrochen

Die Baukonjunktur und der milde Winter haben das Geschäft der Kölner Strabag AG im Verkehrswegebau 2019 gestützt. Die stabile Nachfrage bescherte ein Geschäftsjahr mit leichtem Leistungswachstum auf hohem Niveau und gut gefüllten Auftragsbüchern.

Inhaltsverzeichnis

Trotz der im Jahresverlauf 2019 zunehmend rückläufigen Ausschreibungsaktivitäten der öffentlichen Hand lag der Auftragseingang der Strabag im Verkehrswegebau für das Gesamtjahr über der Rekordmarke aus dem Jahr zuvor. Das Volumen der neu akquirierten Aufträge summierte sich damit 2019 auf mehr als 3,3 Mrd. Euro.

Die gute Auftragslage und die baugünstige Witterung waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Triebfedern für einen moderaten Leistungszuwachs auf hohem Niveau: Die Bauleistung im Verkehrswegebau stieg um 1,8 % auf einen neuen Höchststand von knapp 3,0 Mrd. Euro. Parallel dazu legte der Auftragsbestand in diesem Segment zu: Zum Jahresende 2019 betrug das Volumen in den Büchern 2,1 Mrd. Euro.

Diese Geschäftsentwicklung wirkte sich 2019 auch positiv auf die Beschäftigung aus. Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen 13.180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau und damit 424 mehr als ein Jahr zuvor.

Technologische Schwerpunkte

Auf starkes Interesse bei kommunalen Auftraggeberschaften stieß der innovative Clean-Air-Asphalt der Strabag: Nach einem Pilotprojekt Mitte April 2019 in Stuttgart haben weitere Kommunen Aufträge zum Einbau des schadstoffmindernden Asphalts erteilt.

Parallel treibt die Strabag AG die Digitalisierung ihrer Infrastruktur-Bauprozesse sukzessive voran. Als eine von 18 Konsortialpartnerinnen ist sie zudem maßgeblich mit beteiligt am Aufbau des nationalen Kompetenzzentrums „BIM Deutschland“ als zentrale öffentliche Anlaufstelle des Bundes für Informationen und Aktivitäten rund um das Thema Building Information Modeling (BIM).

Kaum Beeinträchtigungen durch Corona-Pandemie

Die geltenden Einschränkungen und Vorgaben im Zuge der Coronavirus-Pandemie führten bislang kaum zu Beeinträchtigungen der laufenden Arbeiten auf den Infrastruktur-Baustellen der Strabag AG. Ob dies auch in näherer Zukunft so bleibt, ist aufgrund der Unwägbarkeiten der Entwicklung derzeit nicht absehbar. Strabag-Vorstand Marcus Kaller bekräftigte gleichwohl: „Wir sind recht zuversichtlich, dass sich die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf unsere Baustellen im Verkehrswegebau auch im Gesamtjahr in relativ überschaubaren Grenzen halten werden.“

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