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Verlässliche Rohstoffverfügbarkeit

Im Fokus des Bau- und Rohstofftags NRW stand das Thema „Flächennutzung“. Verkehrsminister Wüst sprach über die Themen Sanierungsbedarf, Investitionsvolumen und Rohstoffbedarf.

Rund 140 Gäste waren der Einladung des Verbands der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. (vero) am 28. August nach Düsseldorf gefolgt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst übernommen. In seinem Eröffnungsvortrag ging er inhaltlich auf die Themen Sanierungsbedarf, Investitionsvolumen und Rohstoffbedarf ein: „Für eine bessere und saubere Mobilität wird in Nordrhein-Westfalen so viel investiert wie nie zuvor. Verlässliche Rohstoffverfügbarkeit ist für die notwendigen Rekordinvestitionen in eine bessere Infrastruktur unerlässlich“, so Wüst.

„Mineralische Rohstoffe sind flächengebunden und Rohstoffgewinnung ist standortgebunden. Genehmigungen für Erweiterungen bestehender Betriebe oder für Neuaufschlüsse auf den geologisch sinnvollen Flächen zu erhalten, ist schwer – mancherorts unmöglich. Die Gründe dafür sind vielschichtig: die unnötige Verschärfung von EU-Richtlinien im Bereich Natur- und Artenschutz, lange Genehmigungsverfahren und Flächenkonkurrenz. Grund genug, dem Thema Flächennutzung diesmal eine eigene Veranstaltung zu widmen.“ Mit diesen Worten begrüßte Christian Strunk, vero-Präsident, die Teilnehmer.

Bestmögliche Flächennutzung

Vier Referenten betrachteten in ihren Vorträgen das Thema Flächennutzung aus unterschiedlichen Perspektiven. Den Auftakt machte Heiko Krause von der Bezirksregierung Köln. In seinem Vortrag zeigte er den Weg zu einer bestmöglichen Flächennutzung aus Sicht der Regionalplanung auf. Er legte dar, dass die Rohstoffergiebigkeit einer Fläche, Flexibilität bei der Planung und ein kontinuierlicher, fachlicher Austausch wichtige Eckpfeiler der Regionalplanung sind. Dr. Bernd Lüttgens, Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V., stellte in seinem Vortrag „Ackern unter Flächendruck“ die Perspektive der Landwirtschaft auf das Thema „Flächennutzung“ vor.

Dass Rohstoffgewinnung und Artenschutz Hand in Hand gehen, machte Britta Franzheim, Quarzwerke GmbH, in ihrem Vortrag deutlich. Sie stellte die vielseitigen Natur- und Artenschutzmaßnahmen des Unternehmens vor und wies auf die guten Erfahrungen hin, die das Unternehmen bei der Umsetzung vieler Maßnahmen mit dem NABU gemacht hat.

Abschließend warf Robèrt van de Laar, Teunesen Sand und Kies GmbH, in seinem Vortrag ein Blick in die Niederlande und stellte verschiedene integrierte Nachnutzkonzepte vor.

Die Schlussworte hielt vero-Hauptgeschäftsführer Raimo Benger. Er bedankte sich bei den Rednern und Teilnehmern und versicherte, dass man das Thema „Flächennutzung“ weiterhin auf allen Ebenen begleiten und im Sinne der Branche vorantreiben werde.

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Rohstoffkolloquium in Schönebeck

Industrie 4.0, Rohstoffsicherung in Sachsen-Anhalt, Artenschutz und Mantelverordnung - das 16. Rohstoffkolloquiums des Unternehmerverbandes Mineralische Baustoffe (UVMB), das am 17. Mai traditionell in Schönebeck/Bad Salzelmen stattfand, bot den Teilnehmern wieder ein breites Spektrum an aktuellen Themen.

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Herausforderungen für die Gesteinsindustrie

Über 70 Vertreter von Unternehmen der Steine- und Erden-Industrie, Verbänden und Kammern, der Berg- und Umweltverwaltungen waren d am 19. Mai nach Schönebeck/Bad Salzelmen gekommen, wo der Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) e.V. sein inzwischen 14. Rohstoffkolloquium veranstaltet hat.

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Rohstoffbewusstsein entwickeln

Dass Wirtschaft und Biodiversität zu beiderseitigem Vorteil im Einklang stehen können, wurde zum 9. Rohstofftag Sachsen-Anhalt in Merseburg deutlich vermittelt.

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Fachtagung rund ums Pflaster

Weiberfastnacht ganz anders: Statt ausgelassen zu feiern, kamen rund 300 Teilnehmer zur 11. Fachtagung rund um das Betonpflaster in Mannheim. Eingeladen hatte die Firma Beton Pfenning, Lampertheim, die traditionell diesen Tag nutzt, um mit kompetenten Referenten aktuelle Entwicklungen ums Pflaster zu erörten.