Foto: RP Freiburg

A 98

Verzögerungen beim Herrschaftsbucktunnel

Laut Regierungspräsidium Freiburg kann der Bau des vierten Abschnitts der A 98 zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein und der Anschlussstelle Minseln voraussichtlich erst Mitte 2021 fertiggestellt werden. Der ursprüngliche Zeitplan sah die Verkehrsfreigabe Ende 2020 vor.

Die Arbeiten am 480 m langen Herrschaftsbucktunnel bei Rheinfelden, dem Kernstück des 2,8 km vierten Abschnitts der Hochrheinautobahn, sind in vollem Gang. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird der Tunnelrohbau im Februar fertiggestellt sein. Im Zuge der Detailplanung für die technische Ausstattung des Tunnels hat sich aber gezeigt, dass mit der Gesamtfertigstellung des vierten Abschnitts der A 98 erst im Jahr 2021 gerechnet werden kann.

Vor allem die Planung der Tunnelbetriebseinrichtung und deren Verknüpfung mit der Fernmeldetechnik der angrenzenden Strecke ist deutlich aufwändiger als ursprünglich angenommen. Die Planung des Tunnelbetriebs erfolge durch die für ganz Baden-Württemberg zuständige Landesstelle für Straßentechnik. Der zunächst für Februar 2020 geplante Einbau der Betriebstechnik finde erst in der zweiten Jahreshälfte statt.

Parallel werden die Bauarbeiten zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein und der Anschlussstelle Minseln weiter vorangetrieben. Nach der aktuellen Projektplanung des Regierungspräsidium Freiburg soll neben dem Tunnelrohbau auch der Erd-, Werkleitungs- und Straßenunterbau bis im Februar abgeschlossen werden. Das Tunnelbetriebsgebäude wird voraussichtlich im April dieses Jahres, das Regenklär- und Rückhaltebecken an der Anschlussstelle Minseln bis etwa August fertiggestellt sein. Im Sommer sollen die Straßenbauarbeiten fortgeführt werden.

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Start beim Bau des Herrschaftsbucktunnels

Der Bau des Herrschaftsbucktunnels an der A 98 bei Rheinfelden hat begonnen. Mit dem Tunnelanschlag startete der Bau eines wichtigen Elements des Autobahndreiecks am Hochrhein.

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Noch keine Entscheidung aber Fakten

In der Sitzung der politischen Begleitgruppe im Rahmen des „Bürger-Forum am Hochrhein“ wurden die Ergebnisse der verkehrswirtschaftlichen Untersuchung am Hochrhein vorgestellt. Das Gutachten bildet eine gute Grundlage für eine sachliche Debatte zu den weiteren Planungen. Das Regierungspräsidium Freiburg hatte die verkehrswirtschaftliche Untersuchung bei der Karlsruher PTV Transport Consult GmbH im Vorfeld der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans gemeinsam mit dem Bund in Auftrag gegeben.

A 5

Machbarkeitsstudie zum sechsspurigen Ausbau

Der Ausbau der A 5 auf 6 Fahrspuren zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Riegel wird voraussichtlich beidseitig erfolgen. Das heißt, auf der westlichen und der östlichen Seite dieses Autobahnabschnitts soll jeweils eine Spur angebaut werden.

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Weiterbau der A 44

Das Bundesverkehrsministerium hat die Baufreigabe für den Abschnitt der A44 zwischen der Talbrücke Riedmühle und dem Wommener Dreieck erteilt.