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Foto: Maike Sutor-Fiedler
Bis zu 230 Teilnehmer verfolgten die virtuelle Übergabe der Autobahndirektionen Bayern an den Bund

Inhaltsverzeichnis

Autobahn GmbH

Virtuelle Schlüsselübergabe bei Bayerns Autobahndirektionen

Im Rahmen eines digitalen Festaktes übergab Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer die Schlüssel für die beiden ehemaligen Autobahndirektionen Nord- und Südbayern symbolisch an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Am 1. Januar dieses Jahres ist die Verwaltung des 2.500 km langen Autobahnnetzes in Bayern von den Autobahndirektionen Nord- und Südbayern des Freistaates an die Autobahn GmbH des Bundes übergegangen. Durch die bundesweite Reform der Autobahnverwaltung geht eine über 7 Jahrzehnte lange Geschichte der Auftragsverwaltung für die Autobahnen durch die Länder zu Ende. „Seit dem Beschluss des Bundes 2017 haben wir die Reform von allen Seiten her gründlich vorbereitet, denn es ist wichtig, dass wir in Bayern auch mit einer neuen Organisationsstruktur unser hohes Niveau halten können“, erklärte Schreyer bei der Videoschalte. Bundesminister Andreas Scheuer betonte die Bedeutung der symbolischen Schlüsselübergabe: „Schneller planen, effizienter bauen, betreiben und erhalten – das sind die Ziele der größten Reform in der Geschichte der Bundesfernstraßenverwaltung. Klar ist natürlich auch: Der Freistaat Bayern war bei den Autobahnen immer ganz vorne dabei – und das bleibt auch in Zukunft so. Es können jetzt die Aufgaben und das Know-how von Fachleuten aus allen 16 Bundesländern gebündelt werden. Zusammen haben wir das Bundesfernstraßennetz als Gesamtheit im Blick. Die Menschen in unserem Land brauchen und erwarten leistungsfähige und sichere Autobahnen – und genau das bekommen sie.“

Ansprechpartner und Strukturen bleiben bestehen

Die beiden Autobahndirektionen Nordbayern unter der Leitung von Reinhard Pirner und Südbayern unter der Leitung von Michael Kordon wurden in die Niederlassungen Nordbayern und Südbayern umgewandelt. Die 7 Dienststellen wurden zu Außenstellen. Auch alle bayerischen Autobahnmeistereien bleiben erhalten. Ebenso bleiben die Ansprechpartner für die Planungsprojekte und die Baustellen bei den Niederlassungen Nord- und Südbayern der Autobahn GmbH dieselben. Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, sagte: „Die Niederlassungen Nord- und Südbayern haben den Aufbau der Autobahn GmbH entscheidend vorangetrieben. In Bayern wurden wichtige Pilotprojekte ausgeführt. So wurde im Freistaat unter anderem die erste Kooperationsvereinbarung zur Sicherstellung einer leistungsfähigen IT unterzeichnet. Wir freuen uns, dass wir zum 1. Januar 2021 insgesamt 2.460 neue Beschäftigte aus Bayern bei der Autobahngesellschaft begrüßen konnten. Die Expertise, die diese mitbringen, ist die beste Voraussetzung dafür, dass hier auch weiterhin erfolgreich an den Autobahnen gearbeitet werden kann.

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