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Warnschwelle von Maibach

Jedes Jahr verursachen Verkehrsteilnehmer zahlreiche Unfälle mit Personenschäden, weil Baustellen – trotz Beschilderung – zu spät wahrgenommen werden. Um das Unfallrisiko zu minimieren und mehr Sicherheit für Straßenwärter und Bauarbeiter zu bieten, hat Maibach mit seiner Warnschwelle eine ebenso einfache wie wirksame Lösung in seinem Produktportfolio.

Die neue Warnschwelle von Maibach wurde erfolgreich nach den Technischen Liefer- und Prüfbedingungen für transportable Warnschwellen (TLP-Warnschwellen) 2014 von der BASt geprüft und mit der Prüfnummer V4–17/2015 versehen. Sie löst somit die alte Variante ab. Unachtsame Verkehrsteilnehmer können durch die spezielle Konstruktion der Maibach-Warnschwellen früh genug vor dem Arbeits- oder Gefahrenort gewarnt werden.

In ausreichend Abstand zu der entsprechenden Einsatzstelle ausgelegt, ist das Überfahren dieser Schwellen risikolos möglich, warnt aber den Fahrzeugführer durch haptische Wirkung – den Effekt des „Wachrüttelns“ – vor der nahenden Gefahr.

Die Warnschwellen von Maibach, aus Spezialkunststoff hergestellt, sind etwa 2 m lang, 23 cm breit und haben eine Höhe von 3 cm. Bei einem Gewicht von 16 kg sind sie von einer einzelnen Person leicht zu transportieren, zu verlegen und wieder aufzunehmen. Die Maibach-Warnschwelle besticht zudem durch ihre haptische Wirkung und das hochwertige Material: Der witterungsbeständige und hochbelastbare Spezialkunststoff bietet mit seiner aufgerauten Ober- und Unterseite mehr Griffigkeit. Die 4 eingelassenen Griffmulden erleichtern den Auf- und Abbau. Für die verbesserte Nachtsichtbarkeit dienen 20 Glasperlenreflektoren. Durch die spezielle Beschaffenheit des Materials ist sichergestellt, dass die Warnschwellen auch nach zahlreichen Überfahrungen beinahe unverändert auf der Fahrbahn liegen bleiben.

Darüber hinaus bietet Maibach die Warnschwelle auch als klappbare Version an. Sie verfügt über die gleichen Eigenschaften wie die normale Warnschwelle, lässt sich aber mittels mittigen Scharniers (nicht BASt-geprüft) auf 1 m zusammenlegen. Die klappbare Warnschwelle eignet sich damit für beschränkte Platzverfügbarkeit in den Einsatzwagen des Straßenbetriebsdienstes, der Pannendienste, der Polizei oder Feuerwehr.

Seit 2008 ist der Einsatz von Warnschwellen geregelt und bei kurzfristigen Arbeitsstellen auf Autobahnen vorgeschrieben: So werden zur Sicherung jeweils drei Warnschwellen in einem Abstand von 3 m auf dem Fahrstreifen bzw. 5 m auf dem Seitenstreifen untereinander und 150 m vor der fahrbaren Absperrtafel auf dem gesperrten Fahrstreifen verlegt.

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Forschungsprojekt „aFAS“ hat Halbzeit

Bewegliche Baustellen an Autobahnen stellen für das Baustellenpersonal ein hohes Risiko dar. Denn es kommt immer wieder zu schwerwiegenden Auffahrunfällen auf das Fahrzeug, das im Zulauf auf die Baustelle als Absicherung eingesetzt wird. Darum wird zurzeit ein automatisiertes fahrerloses Absicherungsfahrzeug für Autobahnen entwickelt.

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Baustellen im Spannungsfeld zwischen Verkehr und Arbeitsstättenrichtlinie

Straßenbaustellen sind aufgrund ihres Eingriffs in den Verkehr immer auch eine Risikoquelle, für Verkehrsteilnehmende, aber auch für die Arbeitenden.

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Rüttelstreifen gegen Geisterfahrten

Rund 75 bis 80 Unfälle werden jährlich in Deutschland durch Falschfahrer verursacht. Oft sind die Folgen fatal. Mit neuartigen, einseitig wirkenden Rüttelstreifen aus Kaltplastik sollen solche Geisterfahrten zukünftig verhindert werden.

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Hessen führt neues Sicherheitskonzept ein

Baustellen sind unerlässlich, um die Straßenverkehrsinfrastruktur zu verbessern und um sie für die Mobilität der Bürger dauerhaft und verkehrssicher verfügbar zu halten. Mit den Baustellen sind jedoch in den meisten Fällen Eingriffe in den Verkehr verbunden, von denen das Risiko einer Beeinträchtigung des Verkehrsablaufs und damit der Verkehrssicherheit ausgeht.

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