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Viel angereiste Prominenz beim feierlichen Banddurchschnitt
Foto: RP Freiburg
Viel angereiste Prominenz beim feierlichen Banddurchschnitt

Inhaltsverzeichnis

Baustellen

Wichtige Verkehrsfreigabe am Bodensee

Mit der Fertigstellung des Waldsiedlungstunnels wurde ein weiterer wichtiger Ausbauabschnitt der B 33 zwischen Konstanz und Allensbach dem Verkehr übergeben.

Der Waldsiedlungstunnel an der B 33 ist am 14. Juli 2022 feierlich für den Verkehr freigegeben worden. Gemeinsam mit den beiden Betriebsgebäuden, dem Havariebecken und dem Kreisverkehr, der die Waldsiedlung zukünftig an die B 33 anbindet, betragen die Gesamtkosten des Teilabschnittes Waldsiedlungstunnel rund 63 Mio. Euro. Der Bund investiert in den Neu- und Ausbau der B 33 insgesamt 408 Mio. Euro.

Nachdem im Jahr 2018 bereits der erste Teilabschnitt und im Jahr darauf zwei weitere Teilabschnitte fertiggestellt wurden, konnte somit jetzt auch der vierte von insgesamt sechs Bauabschnitten der im Bundesverkehrswegeplan enthaltenen Neu- und Ausbaumaßnahme „B 33, Allensbach – Konstanz“ eröffnet werden. Das Grundwasser und die geologischen Verhältnisse am See haben alle Beteiligten vor so manche technische Herausforderung gestellt. Wichtigstes Bauwerk im Zuge dieses Abschnitts war der Waldsiedlungstunnel.

Ein nachhaltiges Bauwerk

Neben den Verbesserungen im Straßennetz der Region sorgt der Waldsiedlungstunnel auch für Lärm- und Landschaftsschutz. Der Spatenstich für den 474 m langen Tunnel fand im Dezember 2018 statt. Hergestellt wurde er in insgesamt 45 Einzelabschnitte mit je 10 m Länge, sowie den beiden Portalblöcken zu je 12 m Länge. Westlich und östlich des Tunnels schließt sich ein Trogbauwerk von 203 m beziehungsweise 68 m Länge an. Insgesamt wurden für den Rohbau des Tunnels rund 45.000 Kubikmeter Stahlbeton und 11.500 t Bewehrungsstahl verbaut. Damit der Tunnel möglichst unsichtbar im Boden verschwinden konnte, wurden rund 170.000 Kubikmeter Bodenmaterial ausgehoben, wovon rund 70.000 Kubikmeter für die anschließende Überschüttung genutzt und weitere 30.000 Kubikmeter als Lärmschutzwall verbaut werden konnten. Hierdurch konnte nahezu alles Aushubmaterial in der Maßnahme selbst wiederverwendet werden, wodurch neben Entsorgungskosten insbesondere auch Transportwege reduziert wurden. (MAI/RED)

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