Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft.
Foto: Claudius Pflug

Umsatzplus von knapp 4%?

Wie stark wirkt der Corona-Effekt in der Bauwirtschaft?

Mitte März schätzte Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, die Entwicklung der Branche noch positiv ein. Da war der Corona-Effekt noch nicht komplett eingepreist.

Inhaltsverzeichnis

Nach neun Jahren Aufschwung in der Bauwirtschaft auf ein Umsatzvolumen von 355 Mrd. Euro (+5%) im Jahr 2019 startete die Bundesvereinigung Bauwirtschaft optimistisch ins laufende Jahr. Sie rechnet mit einer Umsatzsteigerung um 4% auf knapp 370 Mrd. Euro. Auch beim Personal wird ein Anstieg um ca. 18.000 Personen geschätzt.

Bauhauptgewerbe auf hohem Niveau

„Für 2020 erwarten wir eine Annäherung der Wachstumsdynamik von Neu- und Ausbau. Während die Dynamik im Neubau und damit im Bauhauptgewerbe auf hohem Niveau etwas nachgibt, wird die Förderung von Sanierungsmaßnahmen dem Ausbau weitere Impulse verleihen“, so Nachbauer.

Prognose muss wegen Corona laufend angepasst werden

Abschließend schränkte Nachbauer ein: „Inwieweit die Ausbreitung des Corona-Virus‘ starke Auswirkungen auf unsere Branche haben wird, lässt sich nicht abschließend bewerten. Eines ist jedoch sicher: Wenn der gewerblichen Wirtschaft die Aufträge wegbrechen, werden die Unternehmen Investitionen zurückstellen, und es werden mit Sicherheit auch Bauinvestitionen sein. Ob die Unsicherheit sich auch auf das Investitionsverhalten der privaten Haushalte im Bereich Neubau und Sanierung auswirkt, wissen wir nicht; davon ist aber leider auszugehen. Insofern ist unsere Prognose eine Momentaufnahme, die es im Verlauf des Jahres 2020 zu verifizieren gilt.“

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