Der Zustand der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt hat sich verbessert
Foto: Verkehrsministerium Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt

Zustand der Landesstraßen verbessert

Der Zustand der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt hat sich in letzten Jahren leicht verbessert, so das Ergebnis der Landestraßenbaubehörde.

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Dessen ungeachtet erhöht das Land seine Anstrengungen in den kommenden Jahren, um dringende Sanierungsarbeiten durchzuführen.

Mit Spezialfahrzeugen hatte die Landesstraßenbaubehörde 2017 das 4.000 km umfassende Netz der Landesstraßen überprüft. Dabei suchten Experten systematisch nach sichtbaren Schäden, wie Risse, Ausbrüche oder Reparaturstellen, und Unebenheiten auf der Fahrbahn. Selbst die Griffigkeit der Straßen und Radwege wurde erfasst. Die turnusmäßige Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) der Landesstraßen erfolgt alle vier Jahre. Zuletzt geschah dies 2012.

Das Ergebnis

Im Ergebnis einer landesweiten Zustandserfassung wurden 39,9 % der Landesstraßen insgesamt mit „gut“ bewertet. 18,6 % aller Straßen erhielten die Bewertung „mittel“. 41,5 % schnitten hingegen „schlecht“ ab. Im Vergleich zu 2012 hat damit der Anteil mit „schlecht“ bewerteten Straßen um knapp 3 % abgenommen, wohingegen der Anteil „gut“ bewerteter Landesstraßen um mehr als 3 % gestiegen ist. Der Zustand von Radwegen entlang von Landesstraßen wurde 2017 zum ersten Mal von der Landesstraßenbaubehörde erfasst. Etwa 80 % der Radwege, so das Ergebnis, befinden sich in einem „guten“ Zustand.

Die Konsequenzen

Um den Zustand der untersuchten Straßen und Wege spürbar zu verbessern, erhöht das Land in den kommenden Jahren seine Ausgaben. So stehen mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 erstmals tatsächlich die Mittel zur Verfügung, die benötigt werden, um den bestehenden Sanierungsstau innerhalb der nächsten 10 Jahre abzubauen. Allein für die notwendige Sanierung der Fahrbahnen und den Ersatzneubau von Brücken werden laut Verkehrsministerium jährlich etwa 60 Mio. Euro benötigt. Hinzu kommen Kosten für Planung und Bauaufsicht, Beteiligungen an Maßnahmen Dritter, Grunderwerbskosten, Sofortmaßnahmen aus der Verkehrssicherungspflicht, für Radwege und vieles mehr. Zusammen macht das etwa 85 Mio. Euro. 2012 standen nur 40 Mio. Euro zur Verfügung. Für 2013 waren es knapp 50 Mio. Euro. Nunmehr sind es in der mittelfristigen Finanzplanung die erforderlichen 85 Mio. Euro.

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