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Auch bei der Steinexpo 2023 können Gäste Lade- und Transportgeräte im realen Einsatz beobachten.
Foto: Geoplan GmbH
Auch bei der Steinexpo 2023 können Gäste Lade- und Transportgeräte im realen Einsatz beobachten.

Steinexpo 2023

10 Dinge, die Sie über die Steinexpo 2023 wissen müssen

6 Jahre ist die letzte Steinexpo her. 2020 erzwang Corona eine Pause der Demomesse im Dreijahresrhythmus. Auch die Verschiebung auf 2021 war nicht durchführbar. Nun heißt es vom 23. bis 26. August 2023 wieder Showtime in Nieder-Ofleiden. Wir verraten, was Sie über die 11. internationale Demonstrationsmesse für die Roh- und Baustoffindustrie wissen müssen.

1. Alles neu macht der Steinbruch.

Nicht nur die Branche selbst befindet sich im Wandel. Auch Europas größter Basaltsteinbruch verändert sich durch fortlaufende Gewinnungstätigkeiten stetig. Mit dieser veränderten Geländesituation müssen die Messeveranstalter jedes Mal wieder aufs Neue umgehen. Die dem Abbaugeschehen angepassten Pläne für die Messen 2020 und 2021 blieben Makulatur. Die Besucher dürfen sich also auch diesmal auf einen neuen Messeplan freuen.

2. Spielraum auf über 150.000 m² des Steinbruchs.

Dieses Jahr gibt es mehr Platz für die Demofläche A. Deswegen dürfen sich die Besucher bei dieser Ausgabe auf eine Schnellfahrt- beziehungsweise Buckelstrecke für Dumper freuen. Ansonsten finden wie gehabt auf dieser Ebene fachkundig moderierte Live-Gemeinschaftsdemonstrationen verschiedener großer Baumaschinenmarken statt. Damit die passende Atmosphäre aufkommt, können Besucher auf 2 Tribünen Platz nehmen und von dort aus die Lade- und Transportgeräte im realen Einsatz beobachten. Eine 45 m² große LED-Leinwand soll dafür sorgen, dass dem Publikum kein Detail der Geräte und Anlagen „at work“ entgeht. Auch die Standflächen der an den Shows beteiligten Baumaschinen-Aussteller sowie den Baumaschinenparkplatz positionieren die Verantwortlichen in der Demofläche A.

Wie gewohnt können die Messebesucher auf der Demofläche B durch allerlei Zubehör und Extras stöbern. Im Vergleich zu 2017 fällt die Fläche jedoch etwas schmaler aus. Gleiches gilt für das hintere Areal der oberen Demofläche C. Nichtsdestotrotz sind die Steinexpo-Verantwortlichen von Geoplan davon überzeugt, dass dort genug Raum geboten wird, um sich umfassend über neue Entwicklungen rund um die Aufbereitung zu informieren.

Einen Groß-Pavillon für all jene Aussteller, die „ein Dach über dem Kopf brauchen“, gibt es diesmal nicht. Dieser wird zweigeteilt. So findet sich ein Pavillon auf Ebene C mit Ausstellern, die thematisch zu der auf dieser Fläche konzentrierten Aufbereitungstechnik passen. Zubehör und weitere Dienstleister sind deshalb in einem Pavillon auf Ebene B zu finden.

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Der aktualisierte Geländeplan verrät, dass  direkt am Eingang der steinexpo-Mottobereich „Quarry Vision“ wartet.
Foto: Geoplan GmbH
Der aktualisierte Geländeplan verrät, dass  direkt am Eingang der steinexpo-Mottobereich „Quarry Vision“ wartet.

3. Blicken Sie in die Branche von morgen.

Unter dem Motto „Quarry Vision“ haben Messeveranstalter Dr. Friedhelm Rese und sein Team am Eingang eine 4.000 m² große Area kreiert. Hier sollen Besucher einen Innovationspark erleben, indem Aussteller auf dieser Fläche Zukunfts-Ideen präsentieren, die noch nicht zwingend marktreif sind. Intelligente Maschinen, Fahrzeuge und Dienstleistungen von morgen sind hier das Thema.

4. Verlieren Sie nicht den Überblick!

Damit einer lückenlosen Vernetzung der einzelnen Ausstellungsflächen nichts im Wege steht, organisieren die Veranstalter einen rotierenden Messe-Shuttle auf dem Gelände. Zusätzlich kommt auch der knapp 30 m hohe Lift wieder zum Einsatz, der 2017 seine Premiere hatte. Schon damals brachte er die Besucher nicht nur sicher von Messesohle zu Messesohle, sondern bot zugleich die Gelegenheit, die Dimensionen der Steinexpo von oben zu überblicken.

5. Haben Sie die Messevorbereitungen digital im Blick.

Wer die Messe kaum noch erwarten kann und sich die Vorfreude versüßen möchte, kann bereits vorab die Steinexpo online erleben. Unter anderem besteht ab Mitte August die Möglichkeit, den Aufbau und die Vorbereitungen der Demonstrationsmesse über eine Permanent-Video-Cam live zu verfolgen. Damit kann das Messegeschehen nicht nur vorab, sondern natürlich auch während der Messe erlebt werden. Außerdem finden Sie auf unseren Baunetzwerkseiten Berichte einzelner Aussteller darüber, was diese als Highlight zu bieten haben.

6. Besuchen Sie das Profil steinexpo_official.

Auch die Social-Media-Aktivitäten bauen die Veranstalter aus und erhoffen sich hierdurch, eine Erhöhung der Reichweite und Relevanz. Unter dem Profil steinexpo_official und den Hashtags #steinexpocommunity, #steinexpo2023, #quarrylife, #keinemessewiejedeandere oder #miniatursteinbruch können Neugierige die Berichterstattung der steinexpo auf instagram und Co. verfolgen. Social-Media-Nutzer sollen mit Posts aktuelle Informationen erhalten oder am Live-Streaming teilnehmen können. Außerdem soll auf diesen Plattformen die aktive Communitiy die Chance bekommen, sich über (Fach-)Fragen auszutauschen, Erinnerungen oder Kunstwerke wie Miniaturnachbauten der steinexpo miteinander zu teilen.

7. Planen Sie Ihren Steinexpo-Besuch mit der App.

Erstmals gibt es für eine digitale Begleitung der Messe eine Steinexpo-App. Diese soll ein Info-Angebot darstellen, indem Besucher auf ihren mobilen Endgeräten beispielswiese die Geländepläne oder Infos zu Ausstellern und Produkten abrufen können.

8. Vergessen Sie Ihren Helm nicht!

Auf dem gesamten Messegelände besteht eine Helmpflicht. Sie können entweder Ihren eigenen Helm mitbringen oder einen im Kassenbereich für 12 Euro erwerben. Ebenfalls kann über das das Online-Ticketsystem ein Helm bestellt werden. Den erworbenen Helm erhalten Sie dann vor Ort. Auch empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen.

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Bei den Live-Gemeinschaftsdemonstrationen kann das Fachpublikum genau auf die Details achten.
Foto: Geoplan GmbH
Bei den Live-Gemeinschaftsdemonstrationen kann das Fachpublikum genau auf die Details achten.

9. Die diesjährige Steinexpo ist auf Rekordjagd.

Bei der letzten Messe-Ausgabe vor Corona berichtete das Geoplan-Team eindrucksvolle Zahlen. Über 53.000 Interessenten besuchten damals die Steinexpo. 92 % davon zeichneten sich als Fachbesucher aus. Ebenso ließ sich mit einer Auslandsbeteiligung von 23,5 % eine internationale Reichweite erkennen. Über 290 Ausstellende mit insgesamt 432 vertretenden Marken präsentierten sich damals im Steinbruch.

An die erfolgreichen Anmeldezahlen und -namen der letzten Ausführung können die Veranstalter nach eigenen Angaben anknüpfen. So verzeichnen sie – Stand Ende März – bereits 268 Ausstellende mit insgesamt 395 vertretenen Marken. Das Interesse an der Demonstrationsmesse sei sogar so groß, dass das Veranstaltungsteam damit rechnet, für die Steinexpo 2023 einen neuen Ausstellerrekord aufzustellen. So einige, wenn auch kleine Flächen im aktuellen Messeplan stehen noch auf Option. Zudem soll sich auch der Anteil international teilnehmender Unternehmen erhöht haben.

10. Neue Partnerschaft gibt Hoffnung auf mehr Internationalität.

Seit dem letzten Jahr unterstützt die Industrial Minerals Association (IMA) Europe als fachlich-ideeller Partner das Geoplan-Team. Die Dachorganisation soll dazu beitragen, die Demonstrationsmesse über Ländergrenzen hinweg noch sichtbarer zu machen. „IMA-Europe-Mitglieder nehmen bereits seit langem an dieser Veranstaltung teil und halten uns darüber stetig auf dem Laufenden – und dieses Jahr haben wir uns endlich entschlossen, auch ein Teil davon zu sein“, sagt Dr. Roger Doome, IMA-Europe-Generaldirektor. VDMA, VDBUM, der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), sein europäisches Pendant UEPG und der Deutsche Abbruchverband sind weiterhin fachlich-ideelle Partner der Messe.

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