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Den Preis nahmen entgegen (v.l.n.r.): Oliver Wilm, Geschäftsführer, Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter, sowie Joß Römer und Paul Justus Sieling, Referenten Nachhaltigkeit bei Wolff & Müller
Foto: Martin Stollberg
Den Preis nahmen entgegen (v.l.n.r.): Oliver Wilm, Geschäftsführer, Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter, sowie Joß Römer und Paul Justus Sieling, Referenten Nachhaltigkeit bei Wolff & Müller

Inhaltsverzeichnis

Nachhaltigkeit

Wolff & Müller für Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet

Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker ehrte 7 Unternehmen mit dem „Umweltpreis für Unternehmen 2022“– darunter Wolff & Müller.

Die ausgezeichneten Betriebe gelten als beispielhaft und wegweisend in Sachen Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Gleich zweimal wurde in diesem Jahr der Preis für Unternehmen vergeben: an die Alfred Kärcher SE & Co. KG in Winnenden und die Wolff & Müller GmbH Holding & Co. KG in Stuttgart. Für Wolff & Müller ist es bereits die zweite Ehrung des Bundeslandes: 2016 hatte das Unternehmen den Umweltpreis in der Kategorie „Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern“ gewonnen.

„Alle Unternehmen, die es in die Finalrunde geschafft haben, gehen oft mit hohem persönlichen Einsatz der Unternehmensführung und der Mitarbeitenden weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Sie beweisen tagtäglich, dass sich eine umweltorientierte Unternehmensführung auch wirtschaftlich lohnt“, betonte die Umweltministerin bei der Preisverleihung.

Für Wolff & Müller nahmen Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter, Oliver Wilm, Geschäftsführer, sowie Paul Justus Sieling und Joß Römer, Referenten Nachhaltigkeit, die Auszeichnung entgegen. „Der Umweltpreis ist eine tolle Bestätigung für unser Gottlob-Müller-Prinzip, benannt nach unserem Firmengründer: Es besagt, dass eine wirtschaftliche Unternehmensführung und verantwortungsvolles Handeln zusammengehören. Diese Haltung setzen wir konsequent um – gegenüber Mitarbeitern, Baupartnern, Kunden, Umwelt und Gesellschaft“, erklärt Dr. Dürr.

Ein klimaneutrales Bauunternehmen

Mit seinem Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen und seinen 2.100 Mitarbeitenden bundesweit ist Wolff & Müller in den Geschäftsfeldern Bauleistungen, Bau- und Rohstoffe sowie Dienstleistungen tätig. Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden dabei zusammen gedacht.

Das Unternehmen nutzt die BIM-Methode besonders intensiv und weitet diese auch Schritt für Schritt auf Umweltdaten aus. In der Begründung der Jury hieß es, Wolff & Müller sei Vorreiter der Baubranche in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das Unternehmen hat beispielsweise ein Projekt ins Leben gerufen, um den gewonnenen Quarzsand klimaneutral zu trocknen. Durch Energie-Plus-Quartiere und die Beteiligung am Modulbauer AH-Aktivhaus GmbH leistet das Unternehmen einen großen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen.

Der neue firmeneigene Campus in Stuttgart-Zuffenhausen wird – wie das gesamte Unternehmen – komplett mit Ökostrom versorgt, was zur Folge hat, dass jährlich rund 7.100 t CO2-Emissionen eingespart werden. Eisspeicher, Wärmepumpe, Wärmerückgewinnung, Solar-Luftabsorber und Photovoltaik ergänzen die nachhaltige Energieversorgung. Das Unternehmen hatte sich 2017 der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) des Landes Baden-Württemberg angeschlossen und veröffentlicht jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, in dem alle Maßnahmen dokumentiert werden.

Wichtiger Umweltpreis mit langer Tradition

Bereits seit 1993 wird der Umweltpreis an Unternehmen in Baden-Württemberg verliehen, die sich mit besonders großem Engagement für den betrieblichen Umweltschutz und ein nachhaltiges Wirtschaften einsetzen. Neben den klassischen Anforderungen an den Gewässer- und Luftschutz gehören auch der sparsame Umgang mit Ressourcen und Fragen der Energieeffizienz zu den Themen, die für die ausgewählten Unternehmen nicht nur in Krisenzeiten ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Mit ihrem Handeln nach dem Grundsatz, natürliche Ressourcen für zukünftige Generationen zu bewahren, leisten diese Unternehmen laut Ministerin Walker einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand und Umweltschutz des Landes.

Insgesamt 22 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen waren in diesem Jahr für die Finalrunde des Umweltpreises nominiert. Dabei war das Niveau der Unternehmen im Umwelt- und Klimaschutz oft so außerordentlich hoch, dass bei manchen Entscheidungen nur kleine Details den Unterschied ausmachten. Vergeben wurde der Umweltpreis in den Kategorien Handwerk, Handel und Dienstleistung, Industrieunternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden sowie Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Außerdem gibt es seit 2016 einen Sonderpreis für Non-Profit Organisationen. Hinzu kommt der Jurypreis, der dieses Mal unter dem Motto „Engagement für Klimaschutz“ vergeben wurde. Alle Ausgezeichneten erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro, das wieder in den Umweltschutz im Unternehmen fließt. (MAI/RED)

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