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Das kreislauffähige Haus wird Realität

Häuser sind zu 90% mineralisch gebaut. In der Schweiz fallen rund 7.5 Millionen Tonnen Bauabfälle aus dem Rückbau von Gebäuden an. Wir verwenden die gesamte Menge im Sinne der Kreislaufwirtschaft für den Neubau von Häusern.

Fünf Familienunternehmen aus der inländischen Baustoff-Branche haben sich zur zirkulit Beton AG zusammengefunden.
Fünf Familienunternehmen aus der inländischen Baustoff-Branche haben sich zur zirkulit Beton AG zusammengefunden.

Unter dem Dach der zirkulit Beton AG haben sich am 23. Oktober 2023 fünf Familienunternehmen zusammengeschlossen: Grisoni-Zaugg SA, JMS-Gruppe (Johann Müller AG), Kästli Bau AG, Lötscher Plus Gruppe und die Eberhard Bau AG schreiben gemeinsam das nächste Kapitel des zirkulären Bauens. So kann im grossen Stil schweizweit CO2 im Betongranulat gespeichert werden. Ihr Ziel ist es, ab 2030 schweizweit jährlich 25’000 Tonnen CO2 im Beton zu speichern. Gleichzeitig werden so über 2 Millionen Tonnen Bauabfälle hochwertig in den Kreislauf zurückgeführt. Das schweizweite Potenzial der dabei zum Einsatz kommenden Technologie ist beachtlich. Theoretisch könnten pro Jahr über 50’000 Tonnen CO2 im Betongranulat gespeichert werden. Bisher wurde das Potenzial aufgrund schwacher Nachfrage durch den Markt nicht genutzt. Dies soll sich ändern. Die Technik ermöglicht es, das CO2 permanent im Betongranulat zu binden. Der zirkuläre Beton ist kreislauffähig und weist einen minimalen CO2-Fussabdruck auf. Durch die gemeinsame Stärke aller Partner unter dem Dach der zirkulit Beton AG gehen sie in eine enkelfähige Zukunft.

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