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Gemeinsame Wege

Im Spätsommer 2017 trafen sich der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero) mit der Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz (RPBL) zum Termin in Koblenz, um Gemeinsamkeiten auszuloten.

Thomas Blau (Geschäftsführer RPBL) und Rudolf Schneichel (designierter Vorsitzender der Stiftung Kulturlandschaft) eröffneten den offiziellen Termin und erklärten übereinstimmend, dass es nicht darum ginge, in einen Wettbewerb zu treten, sondern vielmehr gemeinsam den Interessen der Natur zu dienen. Dafür würden besonders die Gemeinsamkeiten der Partner herausgearbeitet.

Was die Kooperation ausmacht

Bereits bei der Vorstellung beider Kooperationspartner wurden diese Gemeinsamkeiten deutlich. Die Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz verfolgt den Zweck, Vielfalt und Schönheit bäuerlich geprägter Kulturlandschaften zu fördern und ihre regionsspezifischen Eigenarten zu erhalten. Dr. Thomas Rätz (Geschäftsführer Stiftung KuLa), erklärte dazu, dass dafür vor allem Flächenkonflikte aufgelöst werden müssten, um nicht ständig zwischen Genehmigungsbehörde, Naturschutz, Landwirtschaft und Eingreifern, zu denen auch Unternehmen der Gesteinsindustrie gehören, vermitteln zu müssen. Deutlich wurde dabei der Wunsch, eine Lösung im Sinne aller Seiten zu finden, um Konflikte zu entschärfen oder im besten Fall zu vermeiden. Lerchenfenster, Blühstreifen oder Weinbergsmauern nannte er als Beispiele von Kompensationsmaßnahmen zur Reduzierung von Nutzungskonflikten.

Raimo Benger (Hauptgeschäftsführer vero) betonte, dass beim Vorankommen vor allem die Gemeinsamkeit zählt. Sein Ziel ist dabei auch, das Bild der Rohstoffgewinnung ins rechte Licht zu rücken, denn Vieles werde in der Öffentlichkeit falsch dargestellt, was zu Missmut und Missverständnissen führe. Diese überflüssigen „Miss-Vorsilben“ möchte er gerne bereinigen und in Mut und Verständnis transformieren. Gelebte Kooperationen, wie zurzeit bereits mit dem Naturschutzbund NABU und mehreren Kommunen, böten die Möglichkeit sowohl seltene Lebensräume zu schaffen und zu schützen und gleichermaßen die volkswirtschaftlich unerlässliche Rohstoffgewinnung zu gewährleisten.

Partnerschaft festgeschrieben

Nachdem der Austausch die gemeinsamen Ambitionen noch verstärkt hat, wurde die Kooperationsvereinbarung offiziell unterzeichnet. Ziel ist damit für die Zukunft, diesen regen Austausch zu erhalten und eine Kommunikation zu pflegen, von der alle Seiten profitieren. Die Partner sind sich sicher: nur durch eine optimale Zusammenarbeit werden gemeinsame Ziele auch erreicht. Mit der Kooperationsvereinbarung ist für diesen wichtigen Weg ein entscheidender Schritt getan worden.

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Im Dialog mit der Politik

Das Beste gleich zu Beginn: Wenn der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie vero Veranstaltungen organisiert, hat nicht selten die gesamte Branche etwas davon. Diesmal hatte vero Hauptgeschäftsführer Raimo Benger am 11. September zur Bootstour ins Niedersächsische Stolzenau eingeladen, um Unternehmen des Bundeslandes vor Ort mit der zuständigen Landespolitik zusammen zu bringen.

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Vero und Nabu stellen gemeinsame Forderungen

Der Baustoffverband vero und der NABU haben gemeinsame Forderungen für Rohstoffsicherung, Artenvielfalt und Naturschutz an die hessische Landespolitik gestellt.

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Artenreiche Rohstoffgewinnung

Den Artenschutz als gemeinsames Anliegen in enger Abstimmung zu fördern, ist Gegenstand einer Erklärung mit dem Titel „Amphibienschutz in der Rohstoffgewinnung“, die am 8. Mai 2017 feierlich in der Hauptverwaltung der Quarzwerke GmbH in Frechen unterzeichnet wurde.

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Sozialer Dialog startet in Rheinland-Pfalz

Auf Initiative des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. (vero) fand am 16. August 2018 die Auftaktveranstaltung „Sozialer Dialog“ mit Vertretern von Umwelt- und Naturschutzverbänden, Gewerkschaften und rheinland- pfälzischen Unternehmern in Bad Kreuznach statt.

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