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Spätestens ab 2025 werden in Essen keine Hydraulikhämmer mehr produziert
Foto: Epiroc
Spätestens ab 2025 werden in Essen keine Hydraulikhämmer mehr produziert

Unternehmen

Epiroc schließt Standort in Essen

Epiroc wird zur Effizienzsteigerung in seinem Segment „Werkzeuge und Anbaugeräte“ das Werk in Essen schließen.

Das Unternehmen wird die Herstellung hydraulischer Anbaugeräte in Europa in anderen bestehenden Produktionsstätten in Kalmar und Fagersta, Schweden, und Dermbach, Deutschland, konsolidieren. Produziert wurden vor allem Anbaugeräte für Bagger, darunter Hydraulikhämmer für den primären Gesteinsabbau (mit Betriebsgewischten bis zu 10 t), Gesteinsbrecherlöffel für große Volumen (1,2 m3) und Sieblöffel. Die Konsolidierung soll die Wettbewerbsfähigkeit von Epiroc stärken. Der Epiroc-Betrieb in Essen soll bis Ende 2025 geschlossen werden. Betroffen sein werden etwa 130 Mitarbeiter.

„Wir bedauern, dass die Auswirkungen der Konsolidierung vor allem für die Belegschaft. Diese Maßnahmen sind jedoch notwendig, um sicherzustellen, dass wir bei hydraulischen Anbaugeräten wettbewerbsfähig bleiben“, erklärt Helena Hedblom, Präsidentin und CEO von Epiroc.

Die Wurzeln des Essener Standorts reichen in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück, mit Gebäuden, die seit 1907 Teil des Krupp-Maschinenbaus sind. Auf dem alten Krupp-Gelände soll mit „Essen 51“ ein neuer Stadtteil errichtet werden. Laut „Westdeutscher Allgemeinen Zeitung“ soll sich das Unternehmen neben den geplanten 1.700 Wohnungen „eher als Störfaktor" empfunden haben. Verhandlungen über einen Wechsel der Produktionsstätte innerhalb der Region seien ohne Ergebnis geendet, heißt es. Womöglich wäre ein Umzug den Schweden zu teuer gewesen. Die bisherigen Mietverträge für die Werkhallen wären 2027 ausgelaufen. (MAI/RED)

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