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Meiller

Neuer thermoisolierter Zweiseitenkipper

Der Spezialist für Kipperaufbauten aus München zeigt auf der diesjährigen Messe Nufam zum ersten Mal seinen thermoisolierten Zweiseitenkipper.

Meiller bietet mit dem ZSK-ti ein Spezialfahrzeug an, dass die DIN Norm 70001 und somit alle für den Transport von Asphalt nötigen Anforderungen erfüllt. Dennoch ist der Zweiseitenkipper aufgrund seiner bewährten Kippeigenschaften und Ausstattungsmerkmale, wie zum Beispiel den Bordwandzurrösen, universell einsetzbar. Er funktioniert nicht nur für spezielle Arbeitsabläufe, sondern wird gleichzeitig und flexibel unterschiedlichsten Herausforderungen gerecht. Nutzer können am selben Tag Asphalt, aber auch Aushub oder Stückgut transportieren. Diese Variabilität macht ihn zum spezifischen Allrounder und bietet Anwendern, die nicht ausschließlich mit Asphalt zu tun haben die Flexibilität, die sie in ihrem dynamischen Arbeitsalltag benötigen.

Dank intelligenter Isolierung erfüllt der Zweiseitenkipper nicht nur die für den Asphalttransport geforderte DIN Norm, sondern ist auch in allen Bereichen entweder gewichtsoptimiert oder sinnvoll verstärkt. Stirnwand, feste rechte Seitenwand sowie der Kippbrückenunterbau sind dank der Isolierung mit Aluminium-Puren Paneelen besonders leicht. Die linke Bordmatik-Seitenwand sowie die Rückwand sind aufgrund ihrer eingeschweißten Isolierung unempfindlich gegenüber Beschädigung von außen. Ein weiteres Merkmal ist der optionale elektrische Schieber (ebenfalls isoliert) in der Rückwand, der über die neue Generation der Meiller-Funkfernsteuerung i.s.a.r.-control 3 bedient wird. Durch die Elektrifizierung des Schiebers ist dessen Betrieb intuitiv, bequem und vor allem sicher bei voller Übersicht und ohne Laufenlassen des Motors per Joystick und Display möglich.

Bei der Hydraulik des 4-Achser Zweiseitenkippers setzt MEILLER erstmals auf die unternehmenseigene 8-Stufen Presse in bewährter Kugelfußausführung, welche nicht nur eine deutliche Gewichtseinsparung im Vergleich zu zwei kleineren Pressen bedeutet, sondern auch einen geringeren Wartungsaufwand sowie schnelleres Heben und Senken der Kippeinrichtung erlaubt.

Komplettiert wird die Ausstattung mit einer pneumatische Trennmittelspritze mit 20-l-Tank zum Reinigen der Kippbrücke, eine Sperre gegen das versehentliche Verriegeln der Bordwand im angekippten Zustand, einen speziellen Einstieg für das leichtere Betreten des Aufbaus, einen Auslauftrichter mit dazugehöriger Werkzeugkiste, Bordwandzurrösen bis 2 t und Stirnwandzurrösen bis 1 t Zugkraft, das Rück- und Laderaumsichtpaket (Kameras in der Kippbrücke und am Fahrzeugheck, je 2 LED) sowie eine elektrische Schiebeplane.

Für Fahrzeuge mit motorseitigem Nebenabtrieb ist der ZSK-ti auch mit der neuen Eco-Kupplung erhältlich. Diese erlaubt nicht nur eine schnelle Zu- und Abschaltung des Nebenabtriebs (auch) während der Anfahrt oder beim Rangieren sondern spart dem Anwender durch ihre flexible Schaltbarkeit zusätzlich zwischen 0,9 bis 1,5 l/h Treibstoff.

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Thermo-Kippsattel erleichtern Asphalteinbau

Das Bauunternehmen Leonhard Weiss sanierte die A 70 Bamberg Richtung Schweinfurt zwischen Knetzgau und Schonungen. 60.500 m² auf 5,6 km Länge je Fahrstreifen wurden unter hohem Termindruck asphaltiert. Die Herausforderung: Ein kontinuierlicher Einbau von gleichbleibend heißem Asphalt musste gewährleistet sein. Dazu setzte das Unternehmen Meiller-Kippsattel mit Thermoisolierung ein.

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Schmitz Cargobull bietet Sattelkipper mit Thermoisolierung

Mit besonderem Augenmerk auf die Gewichtsreduzierung präsentiert Schmitz Cargobull eine weiterentwickelte Thermo-Isolierung für die Stahl-Rundmulde.

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Meiller

Auch Europas Weltmarktführer für Kipper- und Wechselaufbausysteme, die F.X.MEILLER Fahrzeug- und Maschinenfabrik-GmbH & Co KG aus München, zeigte zur Weltleitmesse für Nutzfahrzeuge thermoisolierte Kippaufbauten für den Asphalttransport. Verschiedene Aufbauten mit Vollisolierung und integrierter, hochmoderner Messtechnik wurden präsentiert. Die neue Thermoisolierung wird als Halfpipe-Kippsattelanhänger, als Hinterkipper oder Asphaltmulde auf einem Lkw-Fahrgestell angeboten.

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Carnehl

Carnehl war Projektpartner im Forschungsprojekt PAST, denn das Unternehmen baut schon seit vielen Jahren Thermomulden für den skandinavischen Markt. Der Prototyp für den deutschen Markt wartete mit einer hohen Kippstabilität auf, denn die Edelstahlverkleidung ließ das Asphaltmischgut zügig aus der Mulde rutschen, so dass die Kipphöhe verringert wird. Die ebenfalls verfügbare Planen-Isolierung ist dabei nicht nur für Neufahrzeuge geeignet, sondern lässt sich auch nachrüsten.